Tourismus 2025

Abnahme der Logiernächte

27.03.2026 – Im Jahr 2025 verzeichneten die liechtensteinischen Beherbergungsbetriebe (Hotellerie, Ferienwohnung, Jugendherberge, Massenlager und Camping) insgesamt 219'038 Logiernächte. Dies entspricht einer Abnahme der Logiernächte um 4.2% bzw. 9'541 Nächte im Vergleich zum Vorjahr. 75.5% der Logiernächte wurden im Berichtsjahr in der Hotellerie gebucht. Im Vorjahr lag dieser Anteil bei 78.6%.

Alle Beherbergungsarten - Gästeankünfte nehmen um 0.8% zu

Im Jahr 2025 wurden in den liechtensteinischen Beherbergungsbetrieben (Hotellerie, Ferienwohnung, Jugendherberge, Massenlager und Camping) insgesamt 121'596 Gästeankünfte gemeldet. Dies sind 0.8% bzw. 1'009 Ankünfte mehr als im Vorjahr. Seit dem Einbruch der Gästeankünfte aufgrund der Covid-19 Pandemie im Jahr 2020 stiegen diese von 2022 bis 2025 wieder durchschnittlich um 5.9% an.

Die meisten Gästeankünfte im Jahr 2025 verzeichnete die Hotellerie mit 94'527 Gästeankünften. Im Vorjahr waren es 96'670 Gästeankünfte gewesen. Dies entspricht einem Rückgang der Gästeankünfte in der Hotellerie um 2.2% bzw. 2'143 Ankünfte.

Die Parahotellerie meldete für das Berichtsjahr 27'069 Gästeankünfte. Davon entfielen 4'106 der Gästeankünfte auf die Ferienwohnungen, was einem Anstieg um 24.6% bzw. 811 Ankünfte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Jugendherberge verzeichnete mit 9'387 Gästeankünften 1.1% bzw. 104 Ankünfte mehr als im Vorjahr. Die Beherbergungsarten Massenlager und Camping meldeten im Jahr 2025 jeweils 3'715 bzw. 9'861 Gästeankünfte. Dies entspricht einer Zunahme bei den Massenlagern um 44.3% respektive 1'141 Ankünfte und beim Camping einer Zunahme um 12.5% respektive 1'096 Ankünfte gegenüber dem Jahr 2024.

Alle Beherbergungsarten - Abnahme der Logiernächte um 4%

Im Jahr 2025 verzeichneten die liechtensteinischen Beherbergungsbetriebe (Hotellerie, Ferienwohnung, Jugendherberge, Massenlager und Camping) insgesamt 219'038 Logiernächte. Dies entspricht einem Rückgang der Logiernächte um 4.2% bzw. 9'541 Nächte im Vergleich zum Vorjahr. Seit dem Einbruch der Logiernächte aufgrund der Covid-19 Pandemie im Jahr 2020 stiegen diese von 2022 bis 2025 durchschnittlich um 3.3% pro Jahr an.

Mit 165'321 Logiernächten entfiel der Grossteil der insgesamt 219'038 Logiernächte auf die Hotellerie. Damit wurden im Berichtsjahr drei von vier Übernachtungen in einem Hotel verbracht. Im Vorjahr verzeichneten die Hotels 179'655 Logiernächte. Dies entspricht einem Rückgang um 8.0% bzw. 14'334 Logiernächte. Diese Abnahme hängt mit einer geringeren Anzahl geöffneter Betriebe im Alpengebiet und damit weniger verfügbaren Betten und Zimmern zusammen.

Die Parahotellerie meldete für das Berichtsjahr 53'717 Logiernächte. Im Vorjahr verbuchte die Parahotellerie 48'924 Logiernächte. Die höchste Zunahme an Logiernächten im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Beherbergungsart Massenlager mit einem Anstieg der Logiernächte um 37.1% bzw. 1'424 Logiernächte auf insgesamt 5'266 Logiernächte im Jahr 2025. Die Beherbergungsarten Camping und Jugendherberge meldeten im Berichtsjahr 18’745 respektive 15'065 Logiernächte. Dies ist im Vergleich zum Jahr 2024 eine Zunahme um 11.6% bzw. 1'951 Logiernächte in der Beherbergungsart Camping und eine Abnahme um 0.8% bzw. 125 Logiernächte bei der Jugendherberge. Die Beherbergungsart Ferienwohnung verzeichnete im Vorjahresvergleich mit 14'641 Logiernächten eine Zunahme um 11.8% bzw. 1'543 Logiernächten.

Alle Beherbergungsarten – 89% der Logiernächte von Gästen aus Europa

Im Jahr 2025 wurden 88.6% der Logiernächte von Gästen aus Europa gebucht. Im Vorjahr betrug dieser Anteil 90.6%. In den letzten 5 Jahren (2020-2024) lag der Logiernächteanteil von Gästen aus Europa durchschnittlich bei 93.1%.

An zweiter Stelle folgten die Gäste aus Amerika, die im Berichtsjahr 6.7% der Logiernächte ausmachten. Dies sind 1.5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Im Zeitraum von 2020 bis 2024 entfiel auf die Gäste aus Amerika durchschnittlich ein Anteil von 4.0% an den Logiernächten.

Für die Gäste aus Asien wurde im Jahr 2025 ein Anteil an den Logiernächten von 3.4% ermittelt. Im Vorjahr betrug dieser Anteil 3.5%. Bei den Gästen aus Afrika und Ozeanien lag der Anteil an den Logiernächten im beobachteten Zeitraum stets unter 1%.

Alle Beherbergungsarten – Jede dritte Logiernacht wird von einem Gast aus der Schweiz gebucht

Gemessen an der Anzahl der Logiernächte waren die fünf wichtigsten Herkunftsländer (Wohnsitzstaat) der Gäste im Jahr 2025 die Schweiz, Deutschland, die Vereinigten Staaten (USA), das Vereinigte Königreich und Liechtenstein.

Von den im Jahr 2025 verzeichneten 219'038 Logiernächten machten die Gäste aus der Schweiz mit einem Anteil von 30.6% bzw. 66'948 Logiernächten den Grossteil der Logiernächte aus. An zweiter Stelle folgten die Gäste aus Deutschland, welche mit 56'618 Logiernächten 25.8% der gesamten Logiernächte ausmachten. Somit entfielen auf die Gäste aus der Schweiz und aus Deutschland mehr als die Hälfte aller Logiernächte in Liechtenstein.

An dritter Stelle folgten die Gäste aus den Vereinigten Staaten (USA) mit 11'397 Logiernächten was einem Anteil von 5.2% entspricht. Für Gäste aus dem Vereinigten Königreich wurden 9'039 Logiernächte, respektive ein Anteil von 4.1% gemeldet. Einen Anteil von 3.8% der Logiernächte verzeichneten Gäste aus Liechtenstein mit 8'350 Logiernächten.

Alle Beherbergungsarten - Starke Abnahme der Schweizer Nachfrage

Werden die 10 wichtigsten Herkunftsländer, gemessen an den Logiernächten, betrachtet, so wiesen Gäste aus der Schweiz im Berichtsjahr eine starke Abnahme der Logiernächte im Vergleich zum Vorjahr auf. Für die Schweizer Gäste wurden 66'948 Logiernächte verzeichnet. Im Vorjahr waren es 105'266 Logiernächte. Dies entspricht einer Abnahme von 36.4%, was mit einer geringeren Anzahl geöffneter Betriebe im Alpengebiet und damit weniger verfügbaren Betten und Zimmern zusammenhängt.

Bei den Gästen aus der tschechischen Republik wurde die stärkste Zunahme der Logiernächte gemeldet. Die Gäste aus der tschechischen Republik verbrachten im Berichtsjahr 3'386 Logiernächte in Liechtenstein. Dies sind 60.2% bzw. 1'273 Logiernächte mehr als im Vorjahr. Ebenfalls eine starke Zunahme wiesen Gäste aus Liechtenstein auf. Diese Gäste verzeichneten einen Zuwachs von 58.2% und buchten im Berichtsjahr insgesamt 8'350 Logiernächte im eigenen Land. Für Gäste aus dem Vereinigtem Königreich und Italien wurde ein Anstieg von jeweils 50.8% verzeichnet, wobei 9'039 respektive 5'631 Logiernächte gezählt wurden. Auch die restlichen dargestellten Länder wiesen einen Zuwachs an Logiernächten auf.

Hotellerie - Anzahl der geöffneten Betriebe nimmt zu

Im Jahr 2025 waren in Liechtenstein durchschnittlich 28.3 Hotelbetriebe geöffnet. Im Vorjahr waren 25.9 Betriebe geöffnet. 2025 waren somit im Durchschnitt 2.3 Hotelbetriebe mehr geöffnet als im Vorjahr. Während im Berichtsjahr im Rheintal durchschnittlich 24.1 Hotelbetriebe geöffnet hatten, waren es bei den Alpenhotels in Steg und Malbun 4.2 Betriebe. Im Vorjahreszeitraum hatten durchschnittlich 21.2 Betriebe im Rheintal und 4.8 Betriebe in Steg und Malbun geöffnet.

In der Region Unterland waren durchschnittlich 9.3 Hotelbetriebe geöffnet. Im Vorjahr verzeichnete sie durchschnittlich 8.3 geöffnete Betriebe. Die Region Balzers/Triesen wies durchschnittlich 3.0 geöffnete Hotelbetriebe auf. Im Vorjahr waren es durchschnittlich 3.3 Betriebe gewesen.

Hotellerie – Fast ein Drittel aller Logiernächte werden von Gästen aus der Schweiz gebucht

Das stetige Wachstum der Logiernächte seit 2015 wurde von der Covid-19 Pandemie 2020 unterbrochen. Anschliessend setzte sich eine Erholung ein, die bis zum Jahr 2024 anhielt. Im Jahr 2025 verzeichneten die Hotelbetriebe 165'321 Logiernächte, was einem Rückgang um 8.0% entspricht. Trotz dieses Rückgangs liegt die Anzahl der Logiernächte weiterhin über dem Niveau vor der Corona-Pandemie.  

Die fünf wichtigsten Herkunftsländer (Wohnsitzstaat) der Gäste im Jahr 2025 waren die Schweiz, Deutschland, die Vereinigten Staaten (USA), Österreich und Liechtenstein. Gemessen an der Anzahl Logiernächte ist die Schweiz seit dem Jahr 2020 bis 2025 das führende Herkunftsland der Gäste. Im Jahr 2025 ist jedoch ein starker Rückgang von 41.8% zu beobachten. So wurden im Jahr 2024 92'590 und im Berichtsjahr nur noch 53'842 Logiernächte von Gästen aus der Schweiz gebucht. Dies hängt mit einer geringeren Anzahl geöffneter Betriebe im Alpengebiet und damit weniger verfügbaren Betten und Zimmern zusammen. Gäste aus Deutschland verzeichneten hingegen eine Zunahme um 18.0% auf 38'104 Logiernächte. Die Gäste aus den Vereinigten Staaten (USA), Österreich und Liechtenstein meldeten ebenfalls alle einen Anstieg bei den Logiernächten.

Hotellerie - Kürzere Aufenthaltsdauer

Im Durchschnitt verbrachten die Gäste im Jahr 2025 1.7 Nächte in den liechtensteinischen Hotelbetrieben. Damit nahm die Aufenthaltsdauer im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 0.2 Nächte ab.

In den Hotels im Rheintal stieg die Aufenthaltsdauer von 1.5 auf 1.6 Nächte. In den Alpenhotels nahm die Aufenthaltsdauer im Vergleich zum Vorjahr um 0.3 Nächte ab und betrug im Berichtsjahr 2.6 Nächte.

Werden die Regionen betrachtet, so wurde mit 2.3 Nächten die höchste Aufenthaltsdauer in Triesenberg verzeichnet. Im Jahr 2024 betrug die Aufenthaltsdauer in der Region Triesenberg 2.5 Nächte. Die niedrigste Aufenthaltsdauer wiesen die Regionen Vaduz und Schaan/Planken mit 1.5 Nächten auf.

Hotellerie – Durchschnittliche Zimmerbelegung von 49%

Die Netto-Bettenbelegung lag im Jahr 2025 durchschnittlich bei 35.4%. Im Vorjahr erreichte sie 39.2%. Bei den Hotels im Rheintal verringerte sich die Bettenbelegung von 38.8% im Jahr 2024 auf 35.8% im Jahr 2025. Bei den Alpenhotels nahm die Bettenbelegung von 40.0% im Vorjahr auf 34.1% im Jahr 2024 ab.

Die Netto-Zimmerbelegung betrug im Jahr 2025 durchschnittlich 48.5%. Im Vorjahr lag sie bei 53.3%. In den Hotels im Rheintal sank die Zimmerbelegung von 54.2% im Jahr 2024 auf 48.6% im Berichtsjahr. In den Alpenhotels nahm die Zimmerbelegung von 50.6% im Jahr 2024 auf 48.1% im Berichtsjahr ebenfalls ab.

Hotellerie – Österreich und Schweiz verzeichnen Rekord in den Logiernächten

Im Jahr 2025 sanken die Logiernächte in der liechtensteinischen Hotellerie im Vergleich zum Vorjahr um 8.0%. Diese Abnahme hängt mit einer geringeren Anzahl geöffneter Betriebe im Alpengebiet und damit weniger verfügbaren Betten und Zimmern zusammen. In der Schweiz erhöhten sich die Logiernächte um 2.6%. Der Kanton Graubünden verzeichnete eine Zunahme der Logiernächte um 2.8%. Ebenfalls nahmen die Logiernächte im Nachbarkanton St. Gallen im Vergleich zum Vorjahr um 0.6% zu. In Österreich erhöhten sich die Logiernächte um 2.0% und im Bundesland Vorarlberg um 1.9%.

In Liechtenstein wurden in der Hotellerie im Jahr 2025 insgesamt 165'321 Logiernächte gebucht. Die Hotellerie in der Schweiz wies insgesamt 43'930'146 Logiernächte auf. Davon entfielen auf die Nachbarkantone St. Gallen 1'103'557 und auf Graubünden 5'679'939 Logiernächte. In Österreich wurden 93'827'889 Logiernächte verzeichnet. Das Bundesland Vorarlberg wies 5'346'351 Logiernächte auf. Gemäss Mitteilungen vom Bundesamt für Statistik und von Statistik Austria sind dies sowohl für die Schweiz als auch für Österreich neue Höchststände in der Hotellerie.

Alle Beherbergungsarten - Gästeankünfte nehmen um 0.8% zu

Im Jahr 2025 wurden in den liechtensteinischen Beherbergungsbetrieben (Hotellerie, Ferienwohnung, Jugendherberge, Massenlager und Camping) insgesamt 121'596 Gästeankünfte gemeldet. Dies sind 0.8% bzw. 1'009 Ankünfte mehr als im Vorjahr. Seit dem Einbruch der Gästeankünfte aufgrund der Covid-19 Pandemie im Jahr 2020 stiegen diese von 2022 bis 2025 wieder durchschnittlich um 5.9% an.

Die meisten Gästeankünfte im Jahr 2025 verzeichnete die Hotellerie mit 94'527 Gästeankünften. Im Vorjahr waren es 96'670 Gästeankünfte gewesen. Dies entspricht einem Rückgang der Gästeankünfte in der Hotellerie um 2.2% bzw. 2'143 Ankünfte.

Die Parahotellerie meldete für das Berichtsjahr 27'069 Gästeankünfte. Davon entfielen 4'106 der Gästeankünfte auf die Ferienwohnungen, was einem Anstieg um 24.6% bzw. 811 Ankünfte im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Jugendherberge verzeichnete mit 9'387 Gästeankünften 1.1% bzw. 104 Ankünfte mehr als im Vorjahr. Die Beherbergungsarten Massenlager und Camping meldeten im Jahr 2025 jeweils 3'715 bzw. 9'861 Gästeankünfte. Dies entspricht einer Zunahme bei den Massenlagern um 44.3% respektive 1'141 Ankünfte und beim Camping einer Zunahme um 12.5% respektive 1'096 Ankünfte gegenüber dem Jahr 2024.

Alle Beherbergungsarten - Abnahme der Logiernächte um 4%

Im Jahr 2025 verzeichneten die liechtensteinischen Beherbergungsbetriebe (Hotellerie, Ferienwohnung, Jugendherberge, Massenlager und Camping) insgesamt 219'038 Logiernächte. Dies entspricht einem Rückgang der Logiernächte um 4.2% bzw. 9'541 Nächte im Vergleich zum Vorjahr. Seit dem Einbruch der Logiernächte aufgrund der Covid-19 Pandemie im Jahr 2020 stiegen diese von 2022 bis 2025 durchschnittlich um 3.3% pro Jahr an.

Mit 165'321 Logiernächten entfiel der Grossteil der insgesamt 219'038 Logiernächte auf die Hotellerie. Damit wurden im Berichtsjahr drei von vier Übernachtungen in einem Hotel verbracht. Im Vorjahr verzeichneten die Hotels 179'655 Logiernächte. Dies entspricht einem Rückgang um 8.0% bzw. 14'334 Logiernächte. Diese Abnahme hängt mit einer geringeren Anzahl geöffneter Betriebe im Alpengebiet und damit weniger verfügbaren Betten und Zimmern zusammen.

Die Parahotellerie meldete für das Berichtsjahr 53'717 Logiernächte. Im Vorjahr verbuchte die Parahotellerie 48'924 Logiernächte. Die höchste Zunahme an Logiernächten im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete die Beherbergungsart Massenlager mit einem Anstieg der Logiernächte um 37.1% bzw. 1'424 Logiernächte auf insgesamt 5'266 Logiernächte im Jahr 2025. Die Beherbergungsarten Camping und Jugendherberge meldeten im Berichtsjahr 18’745 respektive 15'065 Logiernächte. Dies ist im Vergleich zum Jahr 2024 eine Zunahme um 11.6% bzw. 1'951 Logiernächte in der Beherbergungsart Camping und eine Abnahme um 0.8% bzw. 125 Logiernächte bei der Jugendherberge. Die Beherbergungsart Ferienwohnung verzeichnete im Vorjahresvergleich mit 14'641 Logiernächten eine Zunahme um 11.8% bzw. 1'543 Logiernächten.

Alle Beherbergungsarten – 89% der Logiernächte von Gästen aus Europa

Im Jahr 2025 wurden 88.6% der Logiernächte von Gästen aus Europa gebucht. Im Vorjahr betrug dieser Anteil 90.6%. In den letzten 5 Jahren (2020-2024) lag der Logiernächteanteil von Gästen aus Europa durchschnittlich bei 93.1%.

An zweiter Stelle folgten die Gäste aus Amerika, die im Berichtsjahr 6.7% der Logiernächte ausmachten. Dies sind 1.5 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Im Zeitraum von 2020 bis 2024 entfiel auf die Gäste aus Amerika durchschnittlich ein Anteil von 4.0% an den Logiernächten.

Für die Gäste aus Asien wurde im Jahr 2025 ein Anteil an den Logiernächten von 3.4% ermittelt. Im Vorjahr betrug dieser Anteil 3.5%. Bei den Gästen aus Afrika und Ozeanien lag der Anteil an den Logiernächten im beobachteten Zeitraum stets unter 1%.

Alle Beherbergungsarten – Jede dritte Logiernacht wird von einem Gast aus der Schweiz gebucht

Gemessen an der Anzahl der Logiernächte waren die fünf wichtigsten Herkunftsländer (Wohnsitzstaat) der Gäste im Jahr 2025 die Schweiz, Deutschland, die Vereinigten Staaten (USA), das Vereinigte Königreich und Liechtenstein.

Von den im Jahr 2025 verzeichneten 219'038 Logiernächten machten die Gäste aus der Schweiz mit einem Anteil von 30.6% bzw. 66'948 Logiernächten den Grossteil der Logiernächte aus. An zweiter Stelle folgten die Gäste aus Deutschland, welche mit 56'618 Logiernächten 25.8% der gesamten Logiernächte ausmachten. Somit entfielen auf die Gäste aus der Schweiz und aus Deutschland mehr als die Hälfte aller Logiernächte in Liechtenstein.

An dritter Stelle folgten die Gäste aus den Vereinigten Staaten (USA) mit 11'397 Logiernächten was einem Anteil von 5.2% entspricht. Für Gäste aus dem Vereinigten Königreich wurden 9'039 Logiernächte, respektive ein Anteil von 4.1% gemeldet. Einen Anteil von 3.8% der Logiernächte verzeichneten Gäste aus Liechtenstein mit 8'350 Logiernächten.

Alle Beherbergungsarten - Starke Abnahme der Schweizer Nachfrage

Werden die 10 wichtigsten Herkunftsländer, gemessen an den Logiernächten, betrachtet, so wiesen Gäste aus der Schweiz im Berichtsjahr eine starke Abnahme der Logiernächte im Vergleich zum Vorjahr auf. Für die Schweizer Gäste wurden 66'948 Logiernächte verzeichnet. Im Vorjahr waren es 105'266 Logiernächte. Dies entspricht einer Abnahme von 36.4%, was mit einer geringeren Anzahl geöffneter Betriebe im Alpengebiet und damit weniger verfügbaren Betten und Zimmern zusammenhängt.

Bei den Gästen aus der tschechischen Republik wurde die stärkste Zunahme der Logiernächte gemeldet. Die Gäste aus der tschechischen Republik verbrachten im Berichtsjahr 3'386 Logiernächte in Liechtenstein. Dies sind 60.2% bzw. 1'273 Logiernächte mehr als im Vorjahr. Ebenfalls eine starke Zunahme wiesen Gäste aus Liechtenstein auf. Diese Gäste verzeichneten einen Zuwachs von 58.2% und buchten im Berichtsjahr insgesamt 8'350 Logiernächte im eigenen Land. Für Gäste aus dem Vereinigtem Königreich und Italien wurde ein Anstieg von jeweils 50.8% verzeichnet, wobei 9'039 respektive 5'631 Logiernächte gezählt wurden. Auch die restlichen dargestellten Länder wiesen einen Zuwachs an Logiernächten auf.

Hotellerie - Anzahl der geöffneten Betriebe nimmt zu

Im Jahr 2025 waren in Liechtenstein durchschnittlich 28.3 Hotelbetriebe geöffnet. Im Vorjahr waren 25.9 Betriebe geöffnet. 2025 waren somit im Durchschnitt 2.3 Hotelbetriebe mehr geöffnet als im Vorjahr. Während im Berichtsjahr im Rheintal durchschnittlich 24.1 Hotelbetriebe geöffnet hatten, waren es bei den Alpenhotels in Steg und Malbun 4.2 Betriebe. Im Vorjahreszeitraum hatten durchschnittlich 21.2 Betriebe im Rheintal und 4.8 Betriebe in Steg und Malbun geöffnet.

In der Region Unterland waren durchschnittlich 9.3 Hotelbetriebe geöffnet. Im Vorjahr verzeichnete sie durchschnittlich 8.3 geöffnete Betriebe. Die Region Balzers/Triesen wies durchschnittlich 3.0 geöffnete Hotelbetriebe auf. Im Vorjahr waren es durchschnittlich 3.3 Betriebe gewesen.

Hotellerie – Fast ein Drittel aller Logiernächte werden von Gästen aus der Schweiz gebucht

Das stetige Wachstum der Logiernächte seit 2015 wurde von der Covid-19 Pandemie 2020 unterbrochen. Anschliessend setzte sich eine Erholung ein, die bis zum Jahr 2024 anhielt. Im Jahr 2025 verzeichneten die Hotelbetriebe 165'321 Logiernächte, was einem Rückgang um 8.0% entspricht. Trotz dieses Rückgangs liegt die Anzahl der Logiernächte weiterhin über dem Niveau vor der Corona-Pandemie.  

Die fünf wichtigsten Herkunftsländer (Wohnsitzstaat) der Gäste im Jahr 2025 waren die Schweiz, Deutschland, die Vereinigten Staaten (USA), Österreich und Liechtenstein. Gemessen an der Anzahl Logiernächte ist die Schweiz seit dem Jahr 2020 bis 2025 das führende Herkunftsland der Gäste. Im Jahr 2025 ist jedoch ein starker Rückgang von 41.8% zu beobachten. So wurden im Jahr 2024 92'590 und im Berichtsjahr nur noch 53'842 Logiernächte von Gästen aus der Schweiz gebucht. Dies hängt mit einer geringeren Anzahl geöffneter Betriebe im Alpengebiet und damit weniger verfügbaren Betten und Zimmern zusammen. Gäste aus Deutschland verzeichneten hingegen eine Zunahme um 18.0% auf 38'104 Logiernächte. Die Gäste aus den Vereinigten Staaten (USA), Österreich und Liechtenstein meldeten ebenfalls alle einen Anstieg bei den Logiernächten.

Hotellerie - Kürzere Aufenthaltsdauer

Im Durchschnitt verbrachten die Gäste im Jahr 2025 1.7 Nächte in den liechtensteinischen Hotelbetrieben. Damit nahm die Aufenthaltsdauer im Vergleich zum Vorjahrszeitraum um 0.2 Nächte ab.

In den Hotels im Rheintal stieg die Aufenthaltsdauer von 1.5 auf 1.6 Nächte. In den Alpenhotels nahm die Aufenthaltsdauer im Vergleich zum Vorjahr um 0.3 Nächte ab und betrug im Berichtsjahr 2.6 Nächte.

Werden die Regionen betrachtet, so wurde mit 2.3 Nächten die höchste Aufenthaltsdauer in Triesenberg verzeichnet. Im Jahr 2024 betrug die Aufenthaltsdauer in der Region Triesenberg 2.5 Nächte. Die niedrigste Aufenthaltsdauer wiesen die Regionen Vaduz und Schaan/Planken mit 1.5 Nächten auf.

Hotellerie – Durchschnittliche Zimmerbelegung von 49%

Die Netto-Bettenbelegung lag im Jahr 2025 durchschnittlich bei 35.4%. Im Vorjahr erreichte sie 39.2%. Bei den Hotels im Rheintal verringerte sich die Bettenbelegung von 38.8% im Jahr 2024 auf 35.8% im Jahr 2025. Bei den Alpenhotels nahm die Bettenbelegung von 40.0% im Vorjahr auf 34.1% im Jahr 2024 ab.

Die Netto-Zimmerbelegung betrug im Jahr 2025 durchschnittlich 48.5%. Im Vorjahr lag sie bei 53.3%. In den Hotels im Rheintal sank die Zimmerbelegung von 54.2% im Jahr 2024 auf 48.6% im Berichtsjahr. In den Alpenhotels nahm die Zimmerbelegung von 50.6% im Jahr 2024 auf 48.1% im Berichtsjahr ebenfalls ab.

Hotellerie – Österreich und Schweiz verzeichnen Rekord in den Logiernächten

Im Jahr 2025 sanken die Logiernächte in der liechtensteinischen Hotellerie im Vergleich zum Vorjahr um 8.0%. Diese Abnahme hängt mit einer geringeren Anzahl geöffneter Betriebe im Alpengebiet und damit weniger verfügbaren Betten und Zimmern zusammen. In der Schweiz erhöhten sich die Logiernächte um 2.6%. Der Kanton Graubünden verzeichnete eine Zunahme der Logiernächte um 2.8%. Ebenfalls nahmen die Logiernächte im Nachbarkanton St. Gallen im Vergleich zum Vorjahr um 0.6% zu. In Österreich erhöhten sich die Logiernächte um 2.0% und im Bundesland Vorarlberg um 1.9%.

In Liechtenstein wurden in der Hotellerie im Jahr 2025 insgesamt 165'321 Logiernächte gebucht. Die Hotellerie in der Schweiz wies insgesamt 43'930'146 Logiernächte auf. Davon entfielen auf die Nachbarkantone St. Gallen 1'103'557 und auf Graubünden 5'679'939 Logiernächte. In Österreich wurden 93'827'889 Logiernächte verzeichnet. Das Bundesland Vorarlberg wies 5'346'351 Logiernächte auf. Gemäss Mitteilungen vom Bundesamt für Statistik und von Statistik Austria sind dies sowohl für die Schweiz als auch für Österreich neue Höchststände in der Hotellerie.

Methodik & Qualität

Zweck dieses Dokuments ist es, den Nutzerinnen und Nutzern Hintergrundinformationen über die Methodik und die Qualität der statistischen Informationen zu bieten. Dies ermöglicht, die Aussagekraft der Ergebnisse besser einzuschätzen.

Der Abschnitt über die Methodik orientiert zunächst über Zweck und Gegenstand der Statistik und beschreibt dann die Datenquellen sowie die Datenaufarbeitung. Es folgen Angaben zur Publikation der Ergebnisse sowie wichtige Hinweise.

Der Abschnitt über die Qualität basiert auf den Vorgaben des Europäischen Statistischen Systems über die Qualitätsberichterstattung und beschreibt Relevanz, Genauigkeit, Aktualität, Pünktlichkeit, Kohärenz und Vergleichbarkeit der statistischen Informationen.

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