Abfall-Recyclingquote
Bewertung Entwicklung
Bedeutung
Separatsammlungen dienen dazu, recycelbare Wertstoffe zu verwerten und hochgiftige oder stark metallhaltige Abfälle von den Siedlungsabfällen fern zu halten. Der Indikator gibt Aufschluss über den Anteil der separat verwerteten Siedlungsabfälle, die einer Wiederverwertung zugeführt werden, an den gesamten Siedlungsabfällen. Er sagt nichts aus über die absolute Menge der recycelten Abfälle, über die Qualität des Recyclings und über dessen Auswirkungen. Jede Form von Recycling erfordert die Zufuhr von Energie und erzeugt Emissionen oder neue Abfälle. Zudem kann das Recycling in gewissen Fällen zu Qualitätseinbussen bei den wiederverwerteten Stoffen führen.
Entwicklung
Analyse
Die Abfall-Recyclingquote (Sammelquote) hat sich im Vergleich zum Bezugszeitraum 1999-2001 erhöht. Im Zeitraum 2022-2024 lag die Abfall-Recyclingquote durchschnittlich bei 65.9%. In den Jahren 1999-2001 hatte die Abfall-Recyclingquote durchschnittlich 58.6% betragen.
Synthese
| Gewünschte Entwicklung | Anfangswert | Endwert | Veränderung in % | Trend | Bewertung |
| Zunahme | Mittelwert 1999-2001: 58.6 | Mittelwert 2022-2024: 65.9 | 12.3 | Zunahme | Positiv |
Anteil der separat verwerteten Siedlungsabfälle (ohne Sammlung bei Verkaufsstellen) im Verhältnis zum Gesamtvolumen der produzierten Siedlungsabfälle. Separat verwertete Siedlungsabfälle sind Abfälle, die für eine Wiederverwendung bzw. Verwertung bestimmt sind und getrennt vom Hauskehricht gesammelt werden. Für die Berechnung der Abfall-Recyclingquote werden folgende Abfallkategorien der separat verwerteten Siedlungsabfälle berücksichtigt: Glas, Papier, Karton, PET, Aluminium, Dosen, Weissblech, Batterien, Grünabfälle sowie Elektrogeräte.
Umweltstatistik
Datenquelle: Amt für Umwelt