Stickoxid-Emissionen
Bewertung Entwicklung
Bedeutung
Stickoxide (NOx) entstehen bei der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen. Stickoxide sind Vorläufersubstanzen für die Bildung von Ozon (O3). NOx führen zudem zur Versauerung und Überdüngung natürlicher Ökosysteme wie Moore und Wälder. Sie haben deshalb Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Der Indikator zeigt die Stickoxid-Emissionen.
Entwicklung
Analyse
Die Stickoxid-Emissionen haben im Vergleich zum Bezugszeitraum 1999-2001 stark abgenommen. Im Zeitraum 2021-2023 wurden durchschnittlich 162 t Stickoxide ausgestossen. Im Zeitraum 1999-2001 waren es durchschnittlich 525 t gewesen.
Synthese
| Gewünschte Entwicklung | Anfangswert | Endwert | Veränderung in % | Trend | Bewertung |
| Abnahme | Mittelwert 1999-2001: 525 | Mittelwert 2021-2023: 162 | -69.1 | Abnahme | Positiv |
Stockoxide (NOx) sind der Sammelbegriff für Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2). Sie entstehen vor allem bei Verbrennungsprozessen (z.B. Automotor und Feuerungen). Stickoxide sind an der Bildung von saurem Regen und Ozon beteiligt. Sie haben deshalb Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesundheit der Menschen. Der Indikator zeigt die Stickoxid-Emissionen. Die Schadstoffemissionen werden jährlich neu gerechnet. Allfällige methodische Anpassungen oder Veränderungen in den Datenquellen wirken sich bei einer Neuberechnung auf die gesamte Zeitreihe aus.
Die Emissionen von Stickstoffoxiden sind gemäss Luftreinhalteverordnung (LGBl. 2008 Nr. 245) bis 2010 gegenüber 1990 gesamthaft um mindestens 41% zu vermindern.
Umweltstatistik
Datenquelle: Amt für Umwelt