Siedlungsabfälle

Bewertung Entwicklung

  • Positiv (gewünschte Entwicklung)

Bedeutung

Durch Verminderung oder Vermeidung von Abfällen können der Ressourcenverbrauch eingeschränkt und die Umweltbelastung bei der Entsorgung verringert werden. Der Indikator zeigt die Entwicklung der Gesamtmenge der produzierten Siedlungsabfälle. Die Siedlungsabfälle umfassen die verbrannten Siedlungsabfälle, die separat verwerteten Siedlungsabfälle und die Sonderabfälle von Haushalten. Er macht keine Angaben zur Recyclingquote für diese Altstoffe.

Entwicklung

Analyse

Die Menge an Siedlungsabfällen hat sich gegenüber dem Bezugszeitraum 1999-2001 reduziert. Im Zeitraum 2022-2024 wurden durchschnittlich 32'845 t Siedlungsabfälle erzeugt. In den Jahren 1999-2001 hatte die Menge der angefallenen Siedlungsabfällen bei 34'676 t gelegen.

Synthese

Gewünschte Entwicklung Anfangswert Endwert Veränderung in % Trend Bewertung
Abnahme Mittelwert 1999-2001: 34'676 Mittelwert 2022-2024: 32'845 -5.3 Abnahme Positiv

Der Indikator zeigt die Gesamtmenge der produzierten Siedlungsabfälle bestehend aus den verbrannten Siedlungsabfällen (Kehricht), den separat verwerteten Siedlungsabfällen und den Sonderabfällen von Haushalten (ohne Sammlung bei Verkaufsstellen). Separat verwertete Siedlungsabfälle sind Wertstoffe, die für eine Wiederverwendung bzw. Verwertung bestimmt sind und getrennt vom Hauskehricht in speziell dafür bestimmten Containern deponiert werden. Dazu gehören Glas, Papier, Karton, Kunststoff und PET, Aluminium, Dosen und Weissblech, Batterien, Grünabfälle, Elektrogeräte, Altöl, Speiseöl, Alteisen sowie Altautos.

Umweltstatistik

Datenquelle: Amt für Umwelt

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