Fahrzeug-Erstzulassungen

Zahlen zu den Strassenfahrzeugen, die in Liechtenstein zugelassen sind, werden aus administrativen Daten des Amts für Strassenverkehr erhoben. Sie werden jährlich sieben Wochen nach Abschluss des Berichtsjahres sowie monatlich in Kurzform veröffentlicht.

Fahrzeug Erstzulassungen April 2026

13.05.2026 - Im April 2026 wurden insgesamt 206 fabrikneue Fahrzeuge, davon 136 Personenwagen, vom Amt für Strassenverkehr erstzugelassen.

In der Reihenfolge der meistzugelassenen Personenwagen lag die Marke VW mit 17 Personenwagen im April 2026 an erster Stelle, gefolgt von Audi und Toyota mit jeweils 14 und BMW sowie Mercedes mit jeweils 13 Personenwagen.

55 waren hybridelektrisch betriebene Personenwagen, 43 reine Elektro-Personenwagen, 32 Benzinfahrzeuge und sechs wurden als Dieselfahrzeuge verzeichnet.

Methodik & Qualität

Die Basisdaten der Fahrzeugstatistik stammen aus der Datenbank CARI des Amtes für Strassenverkehr, das die gesetzlichen Aufsichtsaufgaben über die Zulassungen der in Liechtenstein immatrikulierten Strassenfahrzeuge wahrnimmt.

Die statistischen Informationen zum Thema "Fahrzeug-Erstzulassungen" umfassen sämtliche fabrikneuen Fahrzeuge, die im jeweiligen Berichtsjahr vom Amt für Strassenverkehr erstmals zugelassen wurden. Die verwendeten Daten orientieren sich an den technischen Definitionen des schweizerischen Bundesamtes für Strassen. Die technischen Daten der Fahrzeuge werden aus den Typenschein- und Typengenehmigungsdaten des Bundesamtes für Strassen elektronisch an das Amt für Strassenverkehr übermittelt. Für direkt- und parallelimportierte Fahrzeuge werden die Daten aus Zoll- und weiteren Dokumenten entnommen.

Für die statistischen Informationen im Thema "Fahrzeug-Erstzulassungen" werden die Daten monatlich für die Monatspublikationen über eine Schnittstelle abgerufen. Die Jahrespublikation basiert auf den Monatsdaten und umfasst jeweils die Monate Januar bis Dezember eines Berichtsjahres.

Fahrzeug-Erstzulassungen 2025

1'397 fabrikneue Personenwagen

12.03.2026 – Im Berichtsjahr 2025 wurden 2'046 fabrikneue Fahrzeuge, davon 1'397 Personenwagen, vom Amt für Strassenverkehr erstzugelassen. Insgesamt wurden gegenüber dem Vorjahr 13.9% weniger Fahrzeuge zugelassen, bei den Personenwagen wurde eine Abnahme von 10.7% registriert. 

Die starken Rückgänge im Jahr 2025 sind im Kontext der verschärften CO2-Emissionsvorschriften für Neufahrzeuge (Personenwagen und schwere Nutzfahrzeuge) zu sehen.

Bei den Personenwagen lag die Marke BMW an erster Stelle, gefolgt von Mercedes, Audi und VW. Skoda und Toyota belegten die weiteren Ränge.

2 von 3 Fahrzeugen werden elektrisch oder hybridelektrisch betrieben

Von den insgesamt 1'397 Erstzugelassenen Personenwagen waren 23.2% (Vorjahr 25.6%) mit einem Benzinmotor ausgestattet. Der Anteil der Personenwagen mit Dieselmotoren wurde mit 7.7% (Vorjahr 11.1%) ausgewiesen. Rein elektrisch wurden 25.4% (23.1%) bzw. 355 Neuwagen betrieben. Mit einem Anteil von 43.7% (611 Fahrzeuge) waren die hybridelektrisch betriebenen Fahrzeuge auf ähnlichem Niveau als im Vorjahr mit 626 Fahrzeugen und einem Anteil von 40.0%.

Massiver Rückgang bei den Verbrennungsmotoren

Der zehnjährige Vergleich der erstzugelassenen Personenwagen nach Treibstoffart zeigt folgendes Bild:  Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verzeichneten starke Rückgänge. Der Anteil der Benzinfahrzeuge reduzierte sich im genannten Zeitraum von 44.8% (889 Fahrzeuge) auf 23.2% (324 Fahrzeuge). Bei den erstzugelassenen Dieselfahrzeugen war der Rückgang von 49.6% (984 Fahrzeuge) auf 7.7% (107 Fahrzeuge) ebenfalls enorm.

Hingegen sind bei den Elektro- und Hybridfahrzeugen erhebliche Zunahmen zu beobachten. War der Anteil im Jahr 2016 noch bei 2.3% bei den Elektrofahrzeugen (46 Fahrzeuge) bzw. 3.2% bei den hybridelektrischen (63 Fahrzeuge) wurden zehn Jahre später 25.4% (355 Fahrzeuge) elektrobetriebene Personenwagen und 43.7% hybridelektrische (611 Fahrzeuge) erstmals in Verkehr gesetzt.

13.9% weniger Neufahrzeuge zugelassen

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 2’046 fabrikneue Fahrzeuge beim Amt für Strassenverkehr zugelassen. Davon waren 1’933 Motorfahrzeuge und 113 Anhänger. Bei den Motorfahrzeugen entfällt mit 72.3% der grösste Anteil auf die Personenwagen, gefolgt von 14.0% bei den Motorrädern und 11.0% bei den Sachentransportfahrzeugen. Die weiteren Kategorien Industrie-, Personentransport- und Landwirtschaftsfahrzeuge haben jeweils einen Anteil von 1.6% oder weniger.

Bei den meisten Fahrzeuggruppen werden im Vorjahresvergleich Rückgänge verzeichnet. Diese bewegten sich zwischen 39.4% (Sachentransportfahrzeuge) und 3.2% (Motorräder). Einzig bei den Landwirtschaftsfahrzeugen wurde eine Zunahme von 20.0% registriert.

Leistung und Gesamtgewicht steigen, Hubraum sinkt

Die durchschnittliche Leistung der erstzugelassenen Personenwagen steigt seit 2005 fast kontinuierlich. Im Jahr 2005 lag die durchschnittliche Leistung bei 120 kW (163 PS). Im Berichtsjahr betrug die durchschnittliche Leistung der erstzugelassenen Personenwagen 191 kW (260 PS). In den beiden stärksten Leistungsklassen sind mit 57.6% mehr als die Hälfte der Personenwagen registriert. Im Vorjahresvergleich ist der Anteil der stärksten Leistungsklasse (über 200 kW) mit zirka 37% praktisch unverändert. In der Leistungsklasse (140 bis 200 kW) hingegen wird eine Abnahme von 22.3% auf 20.5% ausgewiesen.

Ergänzend dazu ist eine fast kontinuierliche Zunahme des Gesamtgewichts zu beobachten: das mittlere Gesamtgewicht wird 2005 mit 2’009 kg berechnet und fällt 2025 mit 2'365 kg um 17.7% höher aus.

Beim Hubraum der Fahrzeuge kann eine sinkende Tendenz festgestellt werden. Der durchschnittliche Hubraum betrug 2’265 ccm im Jahr 2005 und 2’083 ccm im Berichtsjahr 2025.

BMW überholt Mercedes

Bei den Personenwagen war BMW (149) die häufigste Marke, gefolgt von Mercedes (146), Audi (144) und VW (141). Die vier Automarken erzielten einen Anteil von 41.5% aller Erstzulassungen im Jahr 2025.

Vergleicht man die Rangliste mit dem Vorjahr wurden die gleichen Marken auf den vordersten Plätzen registriert. Jedoch in anderer Reihenfolge: Mercedes war 2024 auf dem ersten Platz, gefolgt von Audi, VW und BMW.

Das häufigste-eingelöste Modell ist der Toyota Yaris mit 38 Personenwagen, gefolgt vom Tesla Model Y (30), Skoda Elroq (29), Volvo EX30 und VW Tiguan mit jeweils 27 Personenwagen.

73% der Personenwagen fahren mit Automatik-Getriebe

Die Statistik zeigt die Anzahl der erstzugelassenen Personenwagen in Liechtenstein nach Getriebearten von 2016 bis 2025. Es wurden im Jahr 2025 insgesamt 73.0% Personenwagen mit Automatik-Getriebe erstzugelassen. Zehn Jahre zuvor waren es lediglich 30.3%.

Personenwagen mit manuellem Schaltgetriebe wurden im Jahr 2025 19.8% erstzugelassen. Im Jahr 2016 waren es anteilsmässig mit 64.6% mehr als drei Mal so viele. Die Anteile anderer Getriebearten bewegten sich zwischen 5.1% und 7.2%.

Ergänzend dazu werden in der Grafik die Anteile der Treibstoffarten aufgeführt. Die Verbrennungsmotoren mit Benzin/Diesel sind von über 94% Anteil im Jahr 2016 auf knapp einen Drittel (30.9%) im Berichtsjahr zurückgegangen.  Im Gegenzug haben sich die elektrisch-/hybridbetriebenen Personenwagen von einem Anteil von 5.5% auf 69.1% erhöht. Andere Treibstoffarten sind mit Anteilen von weniger als 1% mengenmässig nicht relevant.

Nach Auskunft des Amts für Strassenverkehr ist der Trend hin zu Automatikgetrieben nicht nur in Zusammenhang mit der Zunahme von Elektro-/Hybridfahrzeugen zu sehen, sondern hängt generell auch mit dem Angebot zusammen, d.h. manuelle Getriebe werden von den Herstellern seltener verbaut.

13 neue Wohnwagen

Im Berichtsjahr wurden 18 neue Personentransportfahrzeuge eingelöst. Davon waren nach Karosserie aufgeteilt 13 Fahrzeuge Wohnwagen, drei Busse, ein Car und ein Ambulanzfahrzeug.

Mit Stichtag 30. Juni 2025 waren 551 der immatrikulieren 673 Personentransportfahrzeuge als Wohnwagen im Fahrzeugbestand registriert. Die Zahl der Wohnwagen steigt seit dem Jahr 2005 mit 133 Wohnwagen (Publikation: Fahrzeugbestand, Stichtag 30. Juni 2025, Tab. 12.01) kontinuierlich.

Wenig Sachentransportfahrzeuge verzeichnet

Im Jahr 2025 wurden 212 neue Sachentransportfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Davon waren 185 (87.3%) Lieferwagen, 12 (5.7%) Lastwagen und 15 (7.1%) Sattelschlepper.

Im Berichtsjahr wurden 138 Sachentransportfahrzeuge (39.4%) weniger zugelassen als im Vorjahr. Allerdings wurde 2024 mit 350 Sachentransportfahrzeugen der höchste je registrierte Wert in der Zeitreihe seit 1963 verzeichnet. Die 212 zugelassenen Sachentransportfahrzeuge im Berichtsjahr sind im langjährigen Vergleich wenig, letztmals wurde im Jahr 2013 mit 205 Fahrzeugen ein tieferer Wert verzeichnet.

Rund 1% mehr neue Motorräder zugelassen

In der Fahrzeuggruppe Motorräder wird unterschieden zwischen herkömmlichen Motorrädern, Kleinmotorrädern und sonstigen Motorfahrzeugen. Mit einem Anteil von 91.5% respektive 247 von insgesamt 270 erstzugelassenen neuen Motorrädern ist die Fahrzeugart Motorrad das bedeutendste Segment. Im Berichtsjahr wurden zudem zehn Kleinmotorräder, jeweils sechs Kleinmotorrad-Dreirad und Kleinmotorfahrzeuge und ein Motorrad-Seitenwagen registriert.

Bei den herkömmlichen Motorrädern wird nach den Karosserieformen Roller und Standard unterschieden. Von den im Berichtsjahr erstzugelassenen 247 herkömmlichen Motorrädern waren 72.1% Standard-Motorräder und 27.9% Roller. Die Marke Piaggio führt mit 40 Motorrädern die Liste der meistzugelassenen Roller an. Die Marken Yamaha und Lambretta folgen mit deutlichem Abstand auf den folgenden Plätzen mit elf und zehn Rollern. Bei den Standard-Motorrädern führt BMW die Liste mit 21 Motorrädern an, vor Beta mit 19 Motorrädern. An dritter Stelle folgt die Marke Aprilla mit 18 Motorrädern.

Bei 59.4% der Roller lag der Hubraum zwischen 50 und 125 ccm, weitere 31.9% verfügten über einen Hubraum von 250 bis 500 ccm. Andere Hubraumklassen wurden nur vereinzelt registriert. Demgegenüber waren 47.2% der 178 Standard-Motorräder mit einem deutlich grösseren Hubraum von mehr als 750 ccm ausgestattet. Ergänzend dazu wurde bei 30.3% ein Hubraum von 50 bis 125 ccm und bei 21.3% von 250 bis 750 ccm erfasst. Elektroantrieb wird bei Rollern mit 5.8% und Standard-Motorrädern mit 1.1% ausgewiesen.

Elektrofahrzeuge in der Schweiz und Liechtenstein im Trend

Liechtenstein verzeichnete im Jahr 2025 23.2% benzinbetriebe Personenwagen. Fünf Jahre zuvor waren es 43.6%. Betrachtet man die Anteile der Schweiz, so waren in den gleichen Jahren 24.0% bzw. 49.9% der erstzugelassenen Fahrzeuge benzinbetrieben. Dies bedeutet einen Rückgang von 25.9 Prozentpunkten und ist somit die grösste Differenz aller Vergleichsstaaten in der genannten Treibstoffkategorie. Im Jahr 2025 (2020) betrugen in Österreich und Deutschland die Anteile 27.9% (43.3%) bzw. 27.2% (46.7%). Die gleiche Tendenz lässt sich bei den dieselbetriebenen Fahrzeugen beobachten. Die Anteile sind von 2020 auf 2025 um 14.3 Prozentpunkte (Deutschland) bis 24.9 Prozentpunkte (Österreich) zurückgegangen. 2025 bewegten sich die Anteile der erstzugelassenen Dieselfahrzeuge damit in den Vergleichsländer zwischen einem Minimum von 6.8% in der Schweiz und einem Maximum von 13.8% in Deutschland.

Im Gegenzug sind bei den elektrischen Personenwagen bedeutende Zunahmen zu beobachten. Liechtenstein weist mit 25.4% den höchsten Anteil aus, gefolgt von der Schweiz mit 22.7% und Österreich mit 21.3%. Für Deutschland wird ein Anteil von 19.1% berechnet. Im Vergleich zum Jahr 2020 haben sich die Anteile für alle Vergleichsländer nahezu verdreifacht.

Bei den hybridelektrisch betriebenen Personenwagen verzeichnet die Schweiz im Berichtsjahr mit 46.5% den höchsten Wert, gefolgt von Liechtenstein mit 43.7%, Deutschland mit 39.5% und Österreich mit 39.3%.  Im Vergleich zu 2020 haben sich die Werte in allen Ländern mehr als verdoppelt.

2 von 3 Fahrzeugen werden elektrisch oder hybridelektrisch betrieben

Von den insgesamt 1'397 Erstzugelassenen Personenwagen waren 23.2% (Vorjahr 25.6%) mit einem Benzinmotor ausgestattet. Der Anteil der Personenwagen mit Dieselmotoren wurde mit 7.7% (Vorjahr 11.1%) ausgewiesen. Rein elektrisch wurden 25.4% (23.1%) bzw. 355 Neuwagen betrieben. Mit einem Anteil von 43.7% (611 Fahrzeuge) waren die hybridelektrisch betriebenen Fahrzeuge auf ähnlichem Niveau als im Vorjahr mit 626 Fahrzeugen und einem Anteil von 40.0%.

Massiver Rückgang bei den Verbrennungsmotoren

Der zehnjährige Vergleich der erstzugelassenen Personenwagen nach Treibstoffart zeigt folgendes Bild:  Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verzeichneten starke Rückgänge. Der Anteil der Benzinfahrzeuge reduzierte sich im genannten Zeitraum von 44.8% (889 Fahrzeuge) auf 23.2% (324 Fahrzeuge). Bei den erstzugelassenen Dieselfahrzeugen war der Rückgang von 49.6% (984 Fahrzeuge) auf 7.7% (107 Fahrzeuge) ebenfalls enorm.

Hingegen sind bei den Elektro- und Hybridfahrzeugen erhebliche Zunahmen zu beobachten. War der Anteil im Jahr 2016 noch bei 2.3% bei den Elektrofahrzeugen (46 Fahrzeuge) bzw. 3.2% bei den hybridelektrischen (63 Fahrzeuge) wurden zehn Jahre später 25.4% (355 Fahrzeuge) elektrobetriebene Personenwagen und 43.7% hybridelektrische (611 Fahrzeuge) erstmals in Verkehr gesetzt.

13.9% weniger Neufahrzeuge zugelassen

Im Jahr 2025 wurden insgesamt 2’046 fabrikneue Fahrzeuge beim Amt für Strassenverkehr zugelassen. Davon waren 1’933 Motorfahrzeuge und 113 Anhänger. Bei den Motorfahrzeugen entfällt mit 72.3% der grösste Anteil auf die Personenwagen, gefolgt von 14.0% bei den Motorrädern und 11.0% bei den Sachentransportfahrzeugen. Die weiteren Kategorien Industrie-, Personentransport- und Landwirtschaftsfahrzeuge haben jeweils einen Anteil von 1.6% oder weniger.

Bei den meisten Fahrzeuggruppen werden im Vorjahresvergleich Rückgänge verzeichnet. Diese bewegten sich zwischen 39.4% (Sachentransportfahrzeuge) und 3.2% (Motorräder). Einzig bei den Landwirtschaftsfahrzeugen wurde eine Zunahme von 20.0% registriert.

Leistung und Gesamtgewicht steigen, Hubraum sinkt

Die durchschnittliche Leistung der erstzugelassenen Personenwagen steigt seit 2005 fast kontinuierlich. Im Jahr 2005 lag die durchschnittliche Leistung bei 120 kW (163 PS). Im Berichtsjahr betrug die durchschnittliche Leistung der erstzugelassenen Personenwagen 191 kW (260 PS). In den beiden stärksten Leistungsklassen sind mit 57.6% mehr als die Hälfte der Personenwagen registriert. Im Vorjahresvergleich ist der Anteil der stärksten Leistungsklasse (über 200 kW) mit zirka 37% praktisch unverändert. In der Leistungsklasse (140 bis 200 kW) hingegen wird eine Abnahme von 22.3% auf 20.5% ausgewiesen.

Ergänzend dazu ist eine fast kontinuierliche Zunahme des Gesamtgewichts zu beobachten: das mittlere Gesamtgewicht wird 2005 mit 2’009 kg berechnet und fällt 2025 mit 2'365 kg um 17.7% höher aus.

Beim Hubraum der Fahrzeuge kann eine sinkende Tendenz festgestellt werden. Der durchschnittliche Hubraum betrug 2’265 ccm im Jahr 2005 und 2’083 ccm im Berichtsjahr 2025.

BMW überholt Mercedes

Bei den Personenwagen war BMW (149) die häufigste Marke, gefolgt von Mercedes (146), Audi (144) und VW (141). Die vier Automarken erzielten einen Anteil von 41.5% aller Erstzulassungen im Jahr 2025.

Vergleicht man die Rangliste mit dem Vorjahr wurden die gleichen Marken auf den vordersten Plätzen registriert. Jedoch in anderer Reihenfolge: Mercedes war 2024 auf dem ersten Platz, gefolgt von Audi, VW und BMW.

Das häufigste-eingelöste Modell ist der Toyota Yaris mit 38 Personenwagen, gefolgt vom Tesla Model Y (30), Skoda Elroq (29), Volvo EX30 und VW Tiguan mit jeweils 27 Personenwagen.

73% der Personenwagen fahren mit Automatik-Getriebe

Die Statistik zeigt die Anzahl der erstzugelassenen Personenwagen in Liechtenstein nach Getriebearten von 2016 bis 2025. Es wurden im Jahr 2025 insgesamt 73.0% Personenwagen mit Automatik-Getriebe erstzugelassen. Zehn Jahre zuvor waren es lediglich 30.3%.

Personenwagen mit manuellem Schaltgetriebe wurden im Jahr 2025 19.8% erstzugelassen. Im Jahr 2016 waren es anteilsmässig mit 64.6% mehr als drei Mal so viele. Die Anteile anderer Getriebearten bewegten sich zwischen 5.1% und 7.2%.

Ergänzend dazu werden in der Grafik die Anteile der Treibstoffarten aufgeführt. Die Verbrennungsmotoren mit Benzin/Diesel sind von über 94% Anteil im Jahr 2016 auf knapp einen Drittel (30.9%) im Berichtsjahr zurückgegangen.  Im Gegenzug haben sich die elektrisch-/hybridbetriebenen Personenwagen von einem Anteil von 5.5% auf 69.1% erhöht. Andere Treibstoffarten sind mit Anteilen von weniger als 1% mengenmässig nicht relevant.

Nach Auskunft des Amts für Strassenverkehr ist der Trend hin zu Automatikgetrieben nicht nur in Zusammenhang mit der Zunahme von Elektro-/Hybridfahrzeugen zu sehen, sondern hängt generell auch mit dem Angebot zusammen, d.h. manuelle Getriebe werden von den Herstellern seltener verbaut.

13 neue Wohnwagen

Im Berichtsjahr wurden 18 neue Personentransportfahrzeuge eingelöst. Davon waren nach Karosserie aufgeteilt 13 Fahrzeuge Wohnwagen, drei Busse, ein Car und ein Ambulanzfahrzeug.

Mit Stichtag 30. Juni 2025 waren 551 der immatrikulieren 673 Personentransportfahrzeuge als Wohnwagen im Fahrzeugbestand registriert. Die Zahl der Wohnwagen steigt seit dem Jahr 2005 mit 133 Wohnwagen (Publikation: Fahrzeugbestand, Stichtag 30. Juni 2025, Tab. 12.01) kontinuierlich.

Wenig Sachentransportfahrzeuge verzeichnet

Im Jahr 2025 wurden 212 neue Sachentransportfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Davon waren 185 (87.3%) Lieferwagen, 12 (5.7%) Lastwagen und 15 (7.1%) Sattelschlepper.

Im Berichtsjahr wurden 138 Sachentransportfahrzeuge (39.4%) weniger zugelassen als im Vorjahr. Allerdings wurde 2024 mit 350 Sachentransportfahrzeugen der höchste je registrierte Wert in der Zeitreihe seit 1963 verzeichnet. Die 212 zugelassenen Sachentransportfahrzeuge im Berichtsjahr sind im langjährigen Vergleich wenig, letztmals wurde im Jahr 2013 mit 205 Fahrzeugen ein tieferer Wert verzeichnet.

Rund 1% mehr neue Motorräder zugelassen

In der Fahrzeuggruppe Motorräder wird unterschieden zwischen herkömmlichen Motorrädern, Kleinmotorrädern und sonstigen Motorfahrzeugen. Mit einem Anteil von 91.5% respektive 247 von insgesamt 270 erstzugelassenen neuen Motorrädern ist die Fahrzeugart Motorrad das bedeutendste Segment. Im Berichtsjahr wurden zudem zehn Kleinmotorräder, jeweils sechs Kleinmotorrad-Dreirad und Kleinmotorfahrzeuge und ein Motorrad-Seitenwagen registriert.

Bei den herkömmlichen Motorrädern wird nach den Karosserieformen Roller und Standard unterschieden. Von den im Berichtsjahr erstzugelassenen 247 herkömmlichen Motorrädern waren 72.1% Standard-Motorräder und 27.9% Roller. Die Marke Piaggio führt mit 40 Motorrädern die Liste der meistzugelassenen Roller an. Die Marken Yamaha und Lambretta folgen mit deutlichem Abstand auf den folgenden Plätzen mit elf und zehn Rollern. Bei den Standard-Motorrädern führt BMW die Liste mit 21 Motorrädern an, vor Beta mit 19 Motorrädern. An dritter Stelle folgt die Marke Aprilla mit 18 Motorrädern.

Bei 59.4% der Roller lag der Hubraum zwischen 50 und 125 ccm, weitere 31.9% verfügten über einen Hubraum von 250 bis 500 ccm. Andere Hubraumklassen wurden nur vereinzelt registriert. Demgegenüber waren 47.2% der 178 Standard-Motorräder mit einem deutlich grösseren Hubraum von mehr als 750 ccm ausgestattet. Ergänzend dazu wurde bei 30.3% ein Hubraum von 50 bis 125 ccm und bei 21.3% von 250 bis 750 ccm erfasst. Elektroantrieb wird bei Rollern mit 5.8% und Standard-Motorrädern mit 1.1% ausgewiesen.

Elektrofahrzeuge in der Schweiz und Liechtenstein im Trend

Liechtenstein verzeichnete im Jahr 2025 23.2% benzinbetriebe Personenwagen. Fünf Jahre zuvor waren es 43.6%. Betrachtet man die Anteile der Schweiz, so waren in den gleichen Jahren 24.0% bzw. 49.9% der erstzugelassenen Fahrzeuge benzinbetrieben. Dies bedeutet einen Rückgang von 25.9 Prozentpunkten und ist somit die grösste Differenz aller Vergleichsstaaten in der genannten Treibstoffkategorie. Im Jahr 2025 (2020) betrugen in Österreich und Deutschland die Anteile 27.9% (43.3%) bzw. 27.2% (46.7%). Die gleiche Tendenz lässt sich bei den dieselbetriebenen Fahrzeugen beobachten. Die Anteile sind von 2020 auf 2025 um 14.3 Prozentpunkte (Deutschland) bis 24.9 Prozentpunkte (Österreich) zurückgegangen. 2025 bewegten sich die Anteile der erstzugelassenen Dieselfahrzeuge damit in den Vergleichsländer zwischen einem Minimum von 6.8% in der Schweiz und einem Maximum von 13.8% in Deutschland.

Im Gegenzug sind bei den elektrischen Personenwagen bedeutende Zunahmen zu beobachten. Liechtenstein weist mit 25.4% den höchsten Anteil aus, gefolgt von der Schweiz mit 22.7% und Österreich mit 21.3%. Für Deutschland wird ein Anteil von 19.1% berechnet. Im Vergleich zum Jahr 2020 haben sich die Anteile für alle Vergleichsländer nahezu verdreifacht.

Bei den hybridelektrisch betriebenen Personenwagen verzeichnet die Schweiz im Berichtsjahr mit 46.5% den höchsten Wert, gefolgt von Liechtenstein mit 43.7%, Deutschland mit 39.5% und Österreich mit 39.3%.  Im Vergleich zu 2020 haben sich die Werte in allen Ländern mehr als verdoppelt.

Methodik & Qualität

Zweck dieses Dokuments ist es, den Nutzerinnen und Nutzern Hintergrundinformationen über die Methodik und die Qualität der statistischen Informationen zu bieten. Dies ermöglicht, die Aussagekraft der Ergebnisse besser einzuschätzen.

Der Abschnitt über die Methodik orientiert zunächst über Zweck und Gegenstand der Statistik und beschreibt dann die Datenquellen sowie die Datenaufbereitung. Es folgen Angaben zur Publikation der Ergebnisse sowie wichtige Hinweise.

Der Abschnitt über die Qualität basiert auf den Vorgaben des Europäischen Statistischen Systems über die Qualitätsberichterstattung und beschreibt Relevanz, Genauigkeit, Aktualität, Pünktlichkeit, Kohärenz und Vergleichbarkeit der statistischen Informationen.

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