Öffentliche Bildungsausgaben 

Die Angaben zu den Öffentlichen Bildungsausgaben werden aus administrativen Daten des Amtes für Finanzen erhoben. Sie werden jährlich 15 Monate nach Abschluss des Berichtsjahres veröffentlicht.

Aufgrund von personellen Engpässen und der Überarbeitung der Prozesse haben sich die Publikationen der Bildungsstatistik um etliche Monate verzögert. Damit die entstandenen Lücken möglichst rasch geschlossen werden können, werden nach Möglichkeit

 mehrere Berichtsjahre gleichzeitig und auch ausserhalb des regulären Erscheinungsrhythmus publiziert. Mittels Newsletter ist man über Aktualisierungen laufend informiert.

Öffentliche Bildungsausgaben 2024

Öffentliche Bildungsausgaben betragen CHF 228 Mio.

27.08.2026 – Die öffentlichen Bildungsausgaben beliefen sich im Jahr 2024 auf CHF 227.5 Mio. und lagen damit 7.9% bzw. CHF 16.6 Mio. über dem Vorjahreswert. Den grössten Anteil machte der Personalaufwand mit CHF 111.5 Mio. aus, gefolgt von den übrigen laufenden Aufwendungen mit CHF 70.3 Mio. und dem Sachaufwand mit CHF 24.7 Mio. Die Investitionsausgaben lagen mit CHF 21.0 Mio. um 50% höher als im Vorjahr und waren knapp dreimal so hoch wie im Jahr 2022. Dies ist auf Bautätigkeiten für das Schulzentrum Unterland II sowie für das Schulzentrum Mühleholz zurückzuführen. Ohne Investitionsausgaben haben die Bildungsausgaben in den letzten 10 Jahren seit 2015 im Durchschnitt um 2.1% pro Jahr zugenommen.

Land finanziert 80% der gesamten Bildungsausgaben

Im Jahr 2024 wurden von den insgesamt CHF 227.5 Mio. öffentlichen Bildungsausgaben 80.4% bzw. CHF 182.8 Mio. vom Land finanziert. Damit stieg der Landesanteil gegenüber dem Vorjahr um 1.8 Prozentpunkte. Die Erhöhung ist vor allem auf die Investitionen bei den weiterführenden Schulen (Bau Schulzentrum Unterland II und Erweiterung Schulzentrum Mühleholz) zurückzuführen. Entsprechend sank der Anteil der Gemeinden an den gesamten Bildungsausgaben von 21.4% auf 19.6% und belief sich im Berichtsjahr auf CHF 44.7 Mio.

Über einen Zeitraum von 10 Jahren betrachtet stiegen die Bildungsausgaben auf Gemeindeebene durchschnittlich um 0.4% pro Jahr, während die Ausgaben des Landes durchschnittlich um 2.7% pro Jahr zunahmen.

Wieder deutlich höhere Investitionsausgaben

Die Investitionsausgaben haben sich seit 2022 von damals CHF 7.6 Mio. auf CHF 21.0 Mio. im Rechnungsjahr 2024 beinahe verdreifacht. Dies ist auf die Investitionstätigkeit des Landes bei den weiterführenden Schulen zurückzuführen, insbesondere auf den Bau des Schulzentrums Unterland II und den Erweiterungsbau beim Schulzentrum Mühleholz.

Ebenfalls deutlich gestiegen ist der Personalaufwand. Nachdem dieser bereits 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5.4% zugenommen hatte, war auch 2024 eine Steigerung um 6.2% von CHF 105.3 Mio. auf CHF 111.5 Mio. zu verzeichnen. Die übrigen laufenden Aufwendungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 2.4% zu und betrugen im Jahr 2024 CHF 70.3 Mio. Der Sachaufwand betrug im Jahr 2024 CHF 24.7 Mio., was einer Zunahme von 1.0% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Steigende Ausgaben auf jeder Stufe

Die öffentlichen Bildungsausgaben wurden 2024 mit CHF 227.5 Mio. ausgewiesen. Die laufenden Ausgaben nach Abzug der Investitionskosten von CHF 21.0 Mio. betrugen CHF 206.5 Mio. 29.7% der Ausgaben wurden für die Primarstufe (inkl. Kindergarten) aufgewendet, 22.5% für die Sekundarstufe I, 6.8% für die Sekundarstufe II und 5.5% für die berufliche Grundbildung. Für die tertiäre Ausbildung wurde ein Anteil von 8.5% und für den Weiterbildungsbereich ein Anteil von 3.7% ausgewiesen. Der Anteil der weiteren Bildungsausgaben betrug 23.3%. Darin enthalten sind die Investitionsausgaben, die Stipendien, die Ausgaben für Forschungseinrichtungen und internationale Programme sowie die Beitragszahlungen für Studierende in der Schweiz.

Im Vergleich zum Vorjahr war der prozentuale Anstieg bei den weiteren Ausgaben mit 17.6% (CHF 7.9 Mio.) durch die erhöhte Investitionstätigkeit am stärksten. Davon abgesehen, wurde die stärkste prozentuale Veränderung auf der Sekundarstufe II verzeichnet. Dort nahmen die Ausgaben um 8.1% (CHF 1.2 Mio.) zu. Die prozentuale Veränderung auf der Sekundarstufe I betrug 5.7% (CHF 2.8 Mio.) und auf der Primarstufe 5.1% (CHF 3.3 Mio.). Der Anstieg bei der beruflichen Grundbildung betrug 4.4% (CHF 0.5 Mio.), bei der Tertiärstufe 3.6% (CHF 0.7 Mio.) und bei der Weiterbildung 3.3% (CHF 0.3 Mio.).

 

Erläuterung zur Grafik:

  • Sekundarstufe II: Enthält die Ausgaben für das Freiwillige 10. Schuljahr, das Liechtensteinische Gymnasium (5.-7. Klasse) und die Berufsmaturitätsschule Liechtenstein.
  • Berufsbildung: Umfasst die Ausgaben für die berufliche Grundbildung.
  • Weiterbildung: Umfasst Ausgaben für die Stiftung Erwachsenenbildung und der Liechtensteinischen Kunstschule. Die Ausgaben für die Liechtensteinische Musikschule wurden ab 2023 ebenfalls der Weiterbildung zugeordnet (bisher 'Weitere Ausgaben').
  • Tertiärstufe: Umfasst die Ausgaben für die Hochschulbildung in Liechtenstein. Ab 2023 wird auch die Höhere Berufsbildung dieser Kategorie zugeordnet (bisher 'Weitere Ausgaben')
  • Weitere Ausgaben: Hier sind unter anderem die Ausgaben für Sonderschulen, Tagesstrukturen, Beiträge an Fachhochschulen und Universitäten im Ausland, Ausgaben für die Grundlagenforschung und Stipendien sowie die Investitionskosten enthalten.

Land finanziert 80% der gesamten Bildungsausgaben

Im Jahr 2024 wurden von den insgesamt CHF 227.5 Mio. öffentlichen Bildungsausgaben 80.4% bzw. CHF 182.8 Mio. vom Land finanziert. Damit stieg der Landesanteil gegenüber dem Vorjahr um 1.8 Prozentpunkte. Die Erhöhung ist vor allem auf die Investitionen bei den weiterführenden Schulen (Bau Schulzentrum Unterland II und Erweiterung Schulzentrum Mühleholz) zurückzuführen. Entsprechend sank der Anteil der Gemeinden an den gesamten Bildungsausgaben von 21.4% auf 19.6% und belief sich im Berichtsjahr auf CHF 44.7 Mio.

Über einen Zeitraum von 10 Jahren betrachtet stiegen die Bildungsausgaben auf Gemeindeebene durchschnittlich um 0.4% pro Jahr, während die Ausgaben des Landes durchschnittlich um 2.7% pro Jahr zunahmen.

Wieder deutlich höhere Investitionsausgaben

Die Investitionsausgaben haben sich seit 2022 von damals CHF 7.6 Mio. auf CHF 21.0 Mio. im Rechnungsjahr 2024 beinahe verdreifacht. Dies ist auf die Investitionstätigkeit des Landes bei den weiterführenden Schulen zurückzuführen, insbesondere auf den Bau des Schulzentrums Unterland II und den Erweiterungsbau beim Schulzentrum Mühleholz.

Ebenfalls deutlich gestiegen ist der Personalaufwand. Nachdem dieser bereits 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5.4% zugenommen hatte, war auch 2024 eine Steigerung um 6.2% von CHF 105.3 Mio. auf CHF 111.5 Mio. zu verzeichnen. Die übrigen laufenden Aufwendungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 2.4% zu und betrugen im Jahr 2024 CHF 70.3 Mio. Der Sachaufwand betrug im Jahr 2024 CHF 24.7 Mio., was einer Zunahme von 1.0% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Steigende Ausgaben auf jeder Stufe

Die öffentlichen Bildungsausgaben wurden 2024 mit CHF 227.5 Mio. ausgewiesen. Die laufenden Ausgaben nach Abzug der Investitionskosten von CHF 21.0 Mio. betrugen CHF 206.5 Mio. 29.7% der Ausgaben wurden für die Primarstufe (inkl. Kindergarten) aufgewendet, 22.5% für die Sekundarstufe I, 6.8% für die Sekundarstufe II und 5.5% für die berufliche Grundbildung. Für die tertiäre Ausbildung wurde ein Anteil von 8.5% und für den Weiterbildungsbereich ein Anteil von 3.7% ausgewiesen. Der Anteil der weiteren Bildungsausgaben betrug 23.3%. Darin enthalten sind die Investitionsausgaben, die Stipendien, die Ausgaben für Forschungseinrichtungen und internationale Programme sowie die Beitragszahlungen für Studierende in der Schweiz.

Im Vergleich zum Vorjahr war der prozentuale Anstieg bei den weiteren Ausgaben mit 17.6% (CHF 7.9 Mio.) durch die erhöhte Investitionstätigkeit am stärksten. Davon abgesehen, wurde die stärkste prozentuale Veränderung auf der Sekundarstufe II verzeichnet. Dort nahmen die Ausgaben um 8.1% (CHF 1.2 Mio.) zu. Die prozentuale Veränderung auf der Sekundarstufe I betrug 5.7% (CHF 2.8 Mio.) und auf der Primarstufe 5.1% (CHF 3.3 Mio.). Der Anstieg bei der beruflichen Grundbildung betrug 4.4% (CHF 0.5 Mio.), bei der Tertiärstufe 3.6% (CHF 0.7 Mio.) und bei der Weiterbildung 3.3% (CHF 0.3 Mio.).

 

Erläuterung zur Grafik:

  • Sekundarstufe II: Enthält die Ausgaben für das Freiwillige 10. Schuljahr, das Liechtensteinische Gymnasium (5.-7. Klasse) und die Berufsmaturitätsschule Liechtenstein.
  • Berufsbildung: Umfasst die Ausgaben für die berufliche Grundbildung.
  • Weiterbildung: Umfasst Ausgaben für die Stiftung Erwachsenenbildung und der Liechtensteinischen Kunstschule. Die Ausgaben für die Liechtensteinische Musikschule wurden ab 2023 ebenfalls der Weiterbildung zugeordnet (bisher 'Weitere Ausgaben').
  • Tertiärstufe: Umfasst die Ausgaben für die Hochschulbildung in Liechtenstein. Ab 2023 wird auch die Höhere Berufsbildung dieser Kategorie zugeordnet (bisher 'Weitere Ausgaben')
  • Weitere Ausgaben: Hier sind unter anderem die Ausgaben für Sonderschulen, Tagesstrukturen, Beiträge an Fachhochschulen und Universitäten im Ausland, Ausgaben für die Grundlagenforschung und Stipendien sowie die Investitionskosten enthalten.

Methodik & Qualität

Zweck dieses Dokuments ist es, den Nutzerinnen und Nutzern Hintergrundinformationen über die Methodik und die Qualität der statistischen Informationen zu bieten. Dies ermöglicht, die Aussagekraft der Ergebnisse besser einzuschätzen.

Der Abschnitt über die Methodik orientiert zunächst über Zweck und Gegenstand der Statistik und beschreibt dann die Datenquellen sowie die Datenaufbereitung. Es folgen Angaben zur Publikation der Ergebnisse sowie wichtige Hinweise.

Der Abschnitt über die Qualität basiert auf den Vorgaben des Europäischen Statistischen Systems über die Qualitätsberichterstattung und beschreibt Relevanz, Genauigkeit, Aktualität, Pünktlichkeit, Kohärenz und Vergleichbarkeit der statistischen Informationen.

Ansprechperson

Eva-Maria Schädler

+423 236 71 64

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