Konjunkturumfrage
Die Konjunkturumfrage wird quartalsweise bei leitenden Persönlichkeiten der teilnehmenden Unternehmen durchgeführt. Die Erhebung besteht aus qualitativen Einschätzungen hinsichtlich der jüngst vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsaktivitäten.
Konjunktur 2. Quartal 2026
Liechtensteiner Unternehmen erwarten weiterhin stabile Geschäftslage
28.08.2026 – Die liechtensteinischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen beurteilen die allgemeine Lage mehrheitlich als gut. Die Geschäftslage und die Rentabilität entwickelten sich im 2. Quartal 2026 weitgehend stabil, ebenso wird der Personalbestand als gleichbleibend bewertet.
Als zentrale Hemmnisse für die liechtensteinische Wirtschaft werden der Mangel an Arbeitskräften (21%), eine unzureichende Nachfrage (16%) sowie Finanzierungsengpässe (8%) identifiziert. Gleichzeitig geben 42% der befragten Industrie- und Dienstleistungsunternehmen an, im 2. Quartal 2026 auf keine Hemmnisse gestossen zu sein. Eine differenziertere Betrachtung zeigt, dass Industrieunternehmen vor allem von einer ungenügenden Nachfrage (24%) betroffen sind, während bei den Dienstleistungsunternehmen der Mangel an Arbeitskräften (38%) dominiert.
Für das 3. Quartal 2026 rechnen die liechtensteinischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen weiterhin mit einer stabilen Entwicklung. Die Befragten prognostizieren eine unveränderte Geschäftslage und Rentabilität sowie einen gleichbleibenden Personalbestand. Dabei zeigen sich unterschiedliche Tendenzen in ihren Prognosen. Während die Dienstleistungsbranchen einen zunehmenden Personalstand erwarten, stellt sich die Industrie auf einen abnehmenden Personalbestand ein.
Im 2. Quartal 2026 zeichnet sich im Industrie- und Bausektor ein eher gemischtes Bild ab. Die allgemeine Lage wird mehrheitlich als gut und der Auftragsbestand als befriedigend eingeschätzt. Zudem berichten die Unternehmen von einer gleichbleibenden Maschinen- und Anlagenauslastung sowie von einem stabilen Auftragseingang und einer unveränderten Geschäftslage. Nachdem der Beschäftigtenstand zu Jahresbeginn erstmals seit Mitte 2024 nicht weiter sank, zeigt der Trend im 2. Quartal 2026 wieder nach unten.
54% der befragten Unternehmen berichten, im 2. Quartal 2026 keinen Produktionshemmnissen begegnet zu sein. Als zentrales Hemmnis wird eine ungenügende Nachfrage (24%) genannt, während 1% der Unternehmen den Mangel an Arbeitskräften anführen.
Für das 3. Quartal 2026 rechnen die Unternehmen mit einer unveränderten Geschäftslage, stabilen Auftragseingängen und gleichbleibender Maschinen- und Anlagenauslastung. Die Rentabilität wird ebenso als unverändert eingestuft. Beim Personalstand wird hingegen weiterhin von einem Rückgang ausgegangen.
Die Unternehmen der Metallindustrie bewerten die allgemeine Lage sowie den Auftragsbestand im 2. Quartal 2026 mehrheitlich als befriedigend. Während Auftragseingang, Maschinen- und Anlagenauslastung und Rentabilität stabil blieben, berichteten die Betriebe von einer Verschlechterung der Geschäftslage. Der Personalstand ist seit dem 2. Quartal 2024 weiterhin kontinuierlich rückläufig.
Drei Viertel der Unternehmen (75%) verzeichneten im 2. Quartal keine Hemmnisse. Als Haupthemmnis nannte knapp ein Fünftel (18%) eine unzureichende Nachfrage. Vereinzelt wurden zudem lange Lieferzeiten bei Rohmaterialien sowie der starke Schweizer Franken als belastend angeführt.
Für das 3. Quartal 2026 erwarten die Betriebe eine weitgehend unveränderte Lage bei Geschäftsentwicklung, Rentabilität, Maschinen- und Anlagenauslastung und Auftragseingängen. Beim Personalstand zeichnet sich hingegen auch für das kommende Quartal ein weiterer Rückgang ab.
Die Stimmung in der Nichtmetallindustrie präsentiert sich im 2. Quartal 2026 überwiegend gedämpft. Zwar wird die allgemeine Lage mehrheitlich noch als gut und der Auftragsbestand als befriedigend eingeschätzt, bei den übrigen Kennzahlen zeigt sich jedoch ein rückläufiges Bild. Geschäftslage und Rentabilität haben sich verschlechtert, zudem sind Auftragseingänge, Maschinen- und Anlagenauslastung und Personalbestand rückläufig.
Dennoch sah sich mehr als ein Drittel der Betriebe (37%) mit keinen Hindernissen konfrontiert. Als Hauptproblem nannte über die Hälfte (51%) eine ungenügende Nachfrage. Ergänzend belasteten die allgemeine Unsicherheit, der starke Schweizer Franken, Krankheitsfälle und fehlende Zollabkommen die Geschäftstätigkeit.
Auch für das 3. Quartal 2026 bleiben die Erwartungen verhalten. Während Unternehmen bei Geschäftslage, Auftragseingängen, Maschinen- und Anlagenauslastung sowie Rentabilität von einer unveränderten Situation ausgehen, wird beim Personalbestand mit einer weiteren Abnahme gerechnet.
Die befragten Bauunternehmen beurteilen das 2. Quartal 2026 überwiegend positiv. Sowohl die allgemeine Lage als auch der Auftragsbestand werden mehrheitlich als gut eingeschätzt. Die Geschäftslage hat sich verbessert. Zudem berichten die Befragten von einer Zunahme im Auftragseingang, der Maschinen- und Anlagenauslastung und im Personalbestand. Die Rentabilität bleibt unverändert.
Entsprechend geben 26% der Baufirmen an, keinen Produktionshemmnissen begegnet zu sein. Als hemmende Faktoren werden der Mangel an Planungsvorlauf sowie längere Lieferzeiten bei Rohstoffen genannt.
Für das 3. Quartal rechnen die Bauunternehmen mit einer nochmals verbesserten Geschäftslage, steigenden Auftragseingängen und einer höheren Rentabilität. Gleichzeitig gehen sie von einer gleichbleibenden Maschinen- und Anlagenauslastung sowie einem stabilen Personalbestand aus.
Der Dienstleistungssektor präsentiert sich im 2. Quartal 2026 weiterhin stabil. Die allgemeine Lage wird mehrheitlich als gut bewertet. Die Unternehmen berichten von einer unveränderten Geschäftslage und einer zunehmenden Nachfrage. Die Rentabilität sowie der Personalbestand bleiben unverändert.
Rund knapp ein Drittel der Befragten (30%) verzeichnete im 2. Quartal keine Leistungshemmnisse. Die übrigen Betriebe nannten vor allem einen Mangel an Arbeitskräften (38%), Finanzierungsengpässe (15%) sowie eine ungenügende Nachfrage (9%) als einschränkende Faktoren.
Die Prognosen für das 3. Quartal 2026 fallen ebenso stabil aus. Die Dienstleistungsunternehmen rechnen mit einer unveränderten Geschäftslage, konstanten Rentabilität und gleichbleibender Nachfrage. Beim Personalbestand wird hingegen von einem Zuwachs ausgegangen.
Für das 2. Quartal 2026 zeichnet sich in der Bankenbranche ein weitgehend positives Bild ab. Die allgemeine Lage wird von den Befragten mehrheitlich als gut eingeschätzt. Es wird von einer verbesserten Geschäftslage und einer steigenden Nachfrage berichtet. Die Rentabilität und der Personalbestand präsentieren sich unverändert.
85% der befragten Unternehmen in der Bankenbranche berichten im 2. Quartal keinen Hemmnissen begegnet zu sein. 1% der Unternehmen berichten von einem Mangel an Arbeitskräften.
Für das 3. Quartal 2026 gehen die Banken von einer unveränderten Geschäftslage aus. Es wird mit einer verbesserten Rentabilität gerechnet. Die Nachfrage und der Personalbestand werden als gleichbleibend eingeschätzt.
Die befragten Versicherungsunternehmen beurteilen die allgemeine Lage im 2. Quartal 2026 mehrheitlich als befriedigend. Auch die Geschäftslage und die Nachfrage wird als unverändert bewertet. Die Rentabilität hat sich verschlechtert. Der Personalbestand wird als stabil bewertet.
Als Leistungshemmnis nennen 1% der Versicherungsunternehmen eine ungenügende Nachfrage. Zudem verweisen sie auf bürokratische Hürden in EU-Ländern.
Für das 3. Quartal 2026 sehen die Versicherungsunternehmen eine weitgehend stabilen Lage. Sie rechnen mit einer unveränderten Geschäftslage und einer gleichbleibenden Nachfrage. Bei der Rentabilität wird mit einer Verbesserung gerechnet. Der Personalbestand soll gleichbleiben.
Die Unternehmen des Detailhandels bewerten das 2. Quartal 2026 als stabil. Die allgemeine Lage wird mehrheitlich als befriedigend eingeschätzt. Auch Geschäftslage, Nachfrage, Personalbestand und Rentabilität verharren auf konstantem Niveau.
Etwa ein Fünftel der Befragten (21%) verzeichnete im 2. Quartal keine Beeinträchtigungen. Als häufigste Leistungshemmnisse nannten die Betriebe eine ungenügende Nachfrage (22 %) sowie einen Mangel an Arbeitskräften (17%).
Die Prognose für das 3. Quartal 2026 fällt ebenfalls stabil aus. Die Unternehmen erwarten mehrheitlich eine unveränderte Geschäftslage bei weiterhin stabiler Nachfrage, konstantem Personalstand und gleichbleibender Rentabilität.
Der Bereich der allgemeinen Dienstleistungen zeigt im 2. Quartal 2026 eine weitgehend positive Entwicklung. Die allgemeine Lage wird mehrheitlich als gut eingeschätzt. Die Unternehmen berichten von einer unveränderten Geschäftslage und einer höheren Nachfrage. Die Rentabilität bleibt unverändert, während der Personalstand aufgestockt wurde.
Als primäre Leistungshemmnisse nannten die Unternehmen den Mangel an Arbeitskräften (55%), Finanzierungsengpässe (23%) sowie eine ungenügende Nachfrage (11%). Ergänzend wurden Projektkomplexität, lange Projektlaufzeiten und Verzögerungen bei Vormaterialien angeführt. Nur 9% der Unternehmen sahen sich mit keinen Hemmnissen konfrontiert.
Für das 3. Quartal 2026 erwarten die Unternehmen eine Fortsetzung des aktuellen Trends. Geschäftslage, Rentabilität und Nachfrage dürften sich auf dem bisherigen Niveau bewegen, während beim Personalbestand mit einem weiteren Zuwachs gerechnet wird.
AMT FÜR STATISTIK
Rückblick
- mehrheitlich verbessert / zugenommen
- verbessert / zugenommen
- unverändert
- verschlechtert / abgenommen
- mehrheitlich verschlechtert / abgenommen
Ausblick
- mehrheitlich verbessert / zunimmt
- verbessert / zunimmt
- unverändert
- verschlechtert / abnimmt
- mehrheitlich verschlechtert / abnimmt
Aktueller Stand
- gut
- befriedigend
- schlecht
-
Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Rentabilität
Rückblick
Ausblick
-
Personalbestand
Rückblick
Ausblick
-
Produktionshemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Produktionshemmnisse |
-
Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Maschinen- und Anlagenauslastung
Rückblick
Ausblick
-
Auftragsbestand/-eingang
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Rentabilität
Rückblick
Ausblick
-
Personalbestand
Rückblick
Ausblick
-
Produktionshemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Maschinen- und Anlagenauslastung | |||
| Auftragsbestand/-eingang | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Produktionshemmnisse |
-
Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Maschinen- und Anlagenauslastung
Rückblick
Ausblick
-
Auftragsbestand/-eingang
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Rentabilität
Rückblick
Ausblick
-
Personalbestand
Rückblick
Ausblick
-
Produktionshemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Maschinen- und Anlagenauslastung | |||
| Auftragsbestand/-eingang | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Produktionshemmnisse |
-
Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Maschinen- und Anlagenauslastung
Rückblick
Ausblick
-
Auftragsbestand/-eingang
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Rentabilität
Rückblick
Ausblick
-
Personalbestand
Rückblick
Ausblick
-
Produktionshemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Maschinen- und Anlagenauslastung | |||
| Auftragsbestand/-eingang | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Produktionshemmnisse |
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Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
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Maschinen- und Anlagenauslastung
Rückblick
Ausblick
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Auftragsbestand/-eingang
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Rentabilität
Rückblick
Ausblick
-
Personalbestand
Rückblick
Ausblick
-
Produktionshemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Maschinen- und Anlagenauslastung | |||
| Auftragsbestand/-eingang | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Produktionshemmnisse |
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Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
-
Nachfrage
Rückblick
Ausblick
-
Rentabilität
Rückblick
Ausblick
-
Personalbestand
Rückblick
Ausblick
-
Hemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Nachfrage | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Hemmnisse |
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Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
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Nachfrage
Rückblick
Ausblick
-
Rentabilität
Rückblick
Ausblick
-
Personalbestand
Rückblick
Ausblick
-
Hemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Nachfrage | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Hemmnisse |
-
Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
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Nachfrage
Rückblick
Ausblick
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Rentabilität
Rückblick
Ausblick
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Personalbestand
Rückblick
Ausblick
-
Hemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Nachfrage | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Hemmnisse |
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Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
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Nachfrage
Rückblick
Ausblick
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Rentabilität
Rückblick
Ausblick
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Personalbestand
Rückblick
Ausblick
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Hemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
|---|---|---|---|
| Allgemeine Lage | |||
| Nachfrage | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Hemmnisse |
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Allgemeine Lage
Rückblick
Ausblick
Aktueller Stand
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Rückblick
Ausblick
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Rentabilität
Rückblick
Ausblick
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Personalbestand
Rückblick
Ausblick
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Hemmnisse
| Indikator | Rückblick | Ausblick | Aktueller Stand |
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| Allgemeine Lage | |||
| Nachfrage | |||
| Rentabilität | |||
| Personalbestand | |||
| Hemmnisse |
Methodik
Die in der Konjunkturerhebung präsentierten Konjunkturtendenzen für Liechtenstein basieren auf der Konjunkturerhebung des Amtes für Statistik. Die Erhebung wird quartalsweise bei leitenden Persönlichkeiten der teilnehmenden Unternehmen durchgeführt. Diese beurteilen die vergangene Entwicklung, den aktuellen Stand sowie die voraussichtliche zukünftige Entwicklung. Der standardisierte Fragebogen enthält nur qualitative Fragen (z.B. gut / befriedigend / schlecht) und kann in wenigen Minuten ausgefüllt werden.
Wie berechnen sich die Indexwerte?
Die Antworten der einzelnen Unternehmen werden mit der Zahl der Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten VZÄ) gewichtet und zu Branchenergebnissen zusammengefasst. Die Indexwerte ergeben sich als Saldo aus den gewichteten Prozentanteilen der positiven abzüglich der negativen Antworten und geben somit die überwiegende Tendenz an.
Zur Berechnung der Indexwerte der Sektoren Industrie und Dienstleistungen sowie der Gesamtübersicht werden die Antworten der Branchen zusätzlich nach Anzahl der Vollzeitäquivalente in den zugrundeliegenden Wirtschaftszweigen gewichtet.
Die Vollzeitäquivalente der Beschäftigten entsprechen der Zahl der auf Normalarbeitszeit umgerechneten Beschäftigungsverhältnisse. Zwei Beschäftigungsverhältnisse mit einem Umfang von 80% und 20% der Normalarbeitszeit ergeben ein Vollzeitäquivalent. Die Beschäftigungsverhältnisse werden dem Liechtensteinischen Unternehmensregister des Amtes für Statistik entnommen.
Welche Wirtschaftszweige sind in den Gruppen enthalten?
Die Zuteilung zu einer Gruppe erfolgt anhand der NOGA-Nummer des Unternehmens. Die NOGA (Nomenclature générale des activités économiques)-Nummer wird durch das Amt für Statistik zugeteilt und ermöglicht es, die Unternehmen anhand ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit zu klassifizeren und konsistent zu gruppieren.
Die Gruppe Industrie beinhaltet die Unternehmen der Wirtschaftszweige 05 bis 43. Die Metallindustrie umfasst dabei die Unternehmen in den Wirtschaftszweigen 24 "Metallerzeugung und –bearbeitung", 25 "Herstellung von Metallerzeugnissen", 28 "Maschinenbau", 29 "Herstellung von Automobilen und Automobilteilen" sowie 30 "Sonstiger Fahrzeugbau". Der Bau umfasst die Wirtschaftszweige 41 "Hochbau", 42 "Tiefbau" und 43 "Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe". Die übrigen Wirtschaftszweige im Sektor 2 Industrie bilden zusammen die Nichtmetallindustriebranche.
Der Dienstleistungssektor beinhaltet normalerweise die Wirtschaftszweige 45 bis 99. Für die Konjunkturerhebung werden aber verschiedene Dienstleistungsbranchen wie z.B. die öffentliche Verwaltung ausgeschlossen. Die Dienstleistungen umfassen demnach nur die Unternehmen der vier Untergruppen: Banken, Versicherungen, Detailhandel und Allgemeine Dienstleistungen. Die Banken bestehen aus den Unternehmen des Wirtschaftszweigs 64 "Erbringung von Finanzdienstleistungen", die Versicherungen aus den Unternehmen des Wirtschaftszweigs 65 "Versicherungen, Rückversicherungen und Pensionskassen (ohne Sozialversicherung)" und der Detailhandel aus den Unternehmen des Wirtschaftszweigs 47 "Detailhandel". Die Gruppe der allgemeinen Dienstleistungen umfasst schliesslich die Unternehmen der Wirtschaftszweige 49-53, 58-63 sowie 66-82. Nicht eingeschlossen sind dabei der Grosshandel oder die Gastronomieunternehmen.
Sind die Ergebnisse international vergleichbar?
Die Daten der Konjunkturerhebung sind grundsätzlich international vergleichbar. Konjunkturerhebungen werden in allen Staaten des europäischen Wirtschaftsraums in ähnlicher Weise durchgeführt. Bei der Erarbeitung des Fragebogens hat sich das Amt für Statistik an den Vorgaben des gemeinsamen harmonisierten EU-Programms zu Unternehmens- und Konsumentenbefragungen orientiert.
Gab es Revisionen der Zeitreihen?
Die Konjunkturumfrage wurde auf das 1. Quartal 2020 umfassend erneuert. Um ein Zusammenfallen der methodischen Änderungen mit der ausserordentlichen wirtschaftlichen Situation Anfang 2020 zu verhindern, wurden die Werte der fünf vorangegangenen Quartale anhand der überarbeiteten Methodik neu geschätzt.
Wie kann ich an der Erhebung teilnehmen?
Unternehmen der betroffenen Branchen laden wir herzlich zu einer Teilnahme an der Konjunkturumfrage ein. Der Fragebogen kann online beantwortet werden. Den dafür benötigten Zugangslink erhalten Sie von uns bequem per Email. Setzen Sie sich für eine Teilnahme bitte mit Lukas Lenz in Verbindung (236 62 69, lukas.lenz@llv.li).