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Gebäude, Wohnungen

Zahlen zu Gebäuden und Wohnungen in Liechtenstein werden aus dem liechtensteinischen Gebäude- und Wohnungsregister sowie im Rahmen der Volkszählung erhoben. Jährlich wird 5 Monate nach dem Stichtag 31. Dezember eine Registerauswertung veröffentlicht. Eine vertiefte Auswertung im Rahmen der Volkszählung wird alle fünf Jahre ca. 23 Monate nach dem Stichtag veröffentlicht.

11'266 Gebäude, 21'579 Wohnungen

03.06.2022 – Ende 2021 wurden in Liechtenstein 11'266 Gebäude mit Wohnnutzung mit insgesamt 21'579 Wohnungen gezählt. Im Vergleich zum Vorjahresbestand entspricht dies einer Zunahme von 63 Gebäuden (0.6%), respektive 218 Wohnungen (1.0%).

6'339 Einfamilienhäuser, 1'137 Mehrfamilienhäuser

8'846 Gebäude dienten ausschliesslich der Wohnnutzung, 2'085 Gebäude wurden vorwiegend zu Wohnzwecken genutzt und 335 Gebäude mit Wohnungen sahen hauptsächlich eine andere Nutzung vor.

Die höchste Zahl von Gebäuden mit Wohnnutzung wurde in Schaan registriert, wo Ende 2021 1'512 entsprechende Gebäude verzeichnet waren. Planken wies mit 193 Gebäuden mit Wohnnutzung den tiefsten Wert auf. Gegenüber dem Vorjahr nahm der Bestand von Gebäuden mit Wohnnutzung in allen Gemeinden zu. Die höchsten relativen Zuwächse gab es in Schellenberg und Triesenberg, wo am Stichtag 1.9%, respektive 1.2% mehr Gebäude mit Wohnnutzung als im Vorjahr gezählt wurden. In den übrigen Gemeinden lagen die relativen Zuwächse gegenüber dem Vorjahr bei 1.0% oder weniger.

56% aller Gebäude mit Wohnnutzung waren Einfamilienhäuser, 12% waren Zweifamilienhäuser und 10% waren Mehrfamilienhäuser. Im Gemeindevergleich variieren die Anteile der Einfamilienhäuser teils beträchtlich. In Vaduz belief sich der Anteil der Einfamilienhäuser auf lediglich 38% aller Gebäude mit Wohnnutzung, während in Planken 76% der Gebäude mit Wohnnutzung Einfamilienhäuser waren.

2'643 Gebäude nach 2000 entstanden

Von den 11'266 Gebäuden mit Wohnnutzung wurden 5'292 Gebäude (47%) vor 1981 erstellt. Weitere 3'299 Gebäude (29%) wurden in den Jahren 1981 bis 2000 erstellt, während 2'643 Gebäude (24%) in den Jahren nach 2000 entstanden. Von den Gebäuden mit Wohnnutzung, welche vor 1981 entstanden, wurden 33% seit 1981 renoviert.

18'685 dauernd bewohnte Wohnungen

Wohnungen, die in den eineinhalb Jahren vor dem Stichtag mindestens einmal zur Jahresmitte oder am Jahresende bei den Gemeindeverwaltungen als bewohnt registriert waren, werden der Nutzungsart „dauernd bewohnt“ zugeordnet. Ende 2021 waren dies 18 685 Wohnungen bzw. 176 Wohnungen mehr als im Vorjahr.

Gleichzeitig waren 2'894 Wohnungen als „nicht dauernd bewohnt“ klassifiziert. Dies sind 42 mehr als im Vorjahr. Es handelt sich dabei vorwiegend um Ferienwohnungen, um Einliegerwohnungen in Einfamilienhäusern, die selbst genutzt werden, um unbewohnbare Wohnungen oder um Wohnungen, die für Nichtwohnzwecke wie beispielsweise Arztpraxen oder Büros genutzt werden.

798 Wohnungen nicht bewohnt

Von den 18'685 Wohnungen, die als „dauernd bewohnt“ klassifiziert wurden, waren 17'887 Wohnungen am Stichtag 31. Dezember 2021 bewohnt. 798 Wohnungen bzw. 4.3% waren am Stichtag nicht bewohnt. Im Vorjahr waren 17'697 Wohnungen als „bewohnt“ und 812 Wohnungen bzw. 4.4% als „nicht bewohnt“ registriert gewesen. Seit dem ersten Erscheinen der jährlichen Gebäude- und Wohnungsstatistik im Jahr 2014 hat sich dieser Anteil stets zwischen 4.3% und 4.8% bewegt. Seit dem Jahr 2018 war er rückläufig und erreichte am 31. Dezember 2021 den niedrigsten Stand im Erscheinungszeitraum.

Unterschiedliche Anteile nicht bewohnter Wohnungen zeigten sich wie in den vergangenen Jahren auf Gemeindeebene. Die höchsten Anteile wiesen Vaduz (5.4%), Triesen (4.9%) und Triesenberg (4.9%) auf, die geringsten Anteile Ruggell (1.9%) und Planken (1.0%). Im Vergleich zum Vorjahr war der Anteil nicht bewohnter Wohnungen in Vaduz und Balzers leicht höher, in allen anderen Gemeinden war er kaum verändert oder rückläufig.

Am Stichtag nicht bewohnt waren in reinen Wohngebäuden 497 Wohnungen. Davon waren 117 Einfamilienhäuser (dies entspricht 2.1% der als „dauernd bewohnt“ klassifizierten Wohnungen in dieser Gebäudeart), 100 Wohnungen in Zweifamilienhäusern (4.6%) und 280 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (5.1%). In Gebäuden, die auch anderen Nutzungszwecken dienten, waren 245 Wohnungen am Stichtag nicht bewohnt (5.0%), in Gebäuden, die hauptsächlich anderen Nutzungszwecken dienten, waren es 56 Wohnungen (16.0%).

AMT FÜR STATISTIK

Diese Informationen zum Thema Gebäude und Wohnungen wurden ursprünglich in der Gebäude- und Wohnungsstatistik 2021 publiziert.

Methodik & Qualität

Zweck dieses Dokuments ist es, den Nutzerinnen und Nutzern Hintergrundinformationen über die Methodik und die Qualität der statistischen Informationen zu bieten. Dies ermöglicht, die Aussagekraft der Ergebnisse besser einzuschätzen.

Der Abschnitt über die Methodik orientiert zunächst über Zweck und Gegenstand der Statistik und beschreibt dann die Datenquellen sowie die Datenaufarbeitung. Es folgen Angaben zur Publikation der Ergebnisse sowie wichtige Hinweise.

Der Abschnitt über die Qualität basiert auf den Vorgaben des Europäischen Statistischen Systems über die Qualitätsberichterstattung und beschreibt Relevanz, Genauigkeit, Aktualität, Pünktlichkeit, Kohärenz und Vergleichbarkeit der statistischen Informationen.

Siehe Seiten 22-26

Gebäudebestand im Unterland wächst stärker

15.12.2017 – In der Periode zwischen 2010 und 2015 nahm die Zahl der Gebäude mit Wohnnutzung um rund 500 Gebäude zu. Ende 2015 wurden in Liechtenstein 10 861 Gebäude mit Wohnnutzung gezählt. In allen Gemeinden Liechtensteins nahm die Zahl der Gebäude in den letzten 25 Jahren zu. Landesweit stieg der Bestand seit 1990 um rund die Hälfte. Die Zunahme zeigt sich regional unterschiedlich. Der Gebäudebestand im Oberland nahm seit 1990 um 40% zu. Im gleichen Zeitraum stieg er im Unterland um 68%. Die stärksten Zunahmen seit 1990 verzeichneten die Gemeinden Planken und Gamprin.

Ein Drittel der Mehrfamilienhäuser ist weniger als 15 Jahre alt

Der Trend weg von Ein- oder Zweifamilienhäusern zu Mehrfamilienhäusern setzt sich fort. 18% aller Einfamilienhäuser, 16% aller Zweifamilienhäuser und 32% aller Mehrfamilienhäuser wurden nach dem Jahr 2000 errichtet.

53 Quadratmeter Wohnfläche pro Bewohner

Die durchschnittliche Wohnungsfläche, betrachtet nach Zimmerzahl, betrug 84 m2 bei den 3-Zimmer-Wohnungen, 111 m2 bei den 4-Zimmer-Wohnungen und 135 m2 bei den 5-Zimmer-Wohnungen. Pro Bewohner stand eine Wohnfläche von durchschnittlich 53 m2 zur Verfügung. Grössere Wohnungen werden mehrheitlich von den Eigentümern selbst, kleinere häufiger von Mietern bewohnt.

Wohneigentumsquote bei 50%

8 292 von 16 522 bewohnten Wohnungen in Liechtenstein wurden am 31. Dezember 2015 von den Eigentümern selbst bewohnt. Die Wohneigentumsquote reduzierte sich damit gegenüber 2010 von 51.0% auf 50.2%. Im Jahr 1990 hatte die Wohneigentumsquote 52.7% betragen. Nach Gebäudeart betrachtet wurden 80.3% der Einfamilienhäuser, 55.2% der Wohnungen in Zweifamilienhäusern und 25.6% der Wohnungen in Mehrfamilienhäusern von den Eigentümern selbst bewohnt.

AMT FÜR STATISTIK

Diese Informationen zum Thema Gebäude und Wohnungen - vertiefte Ergebnisse wurden ursprünglich in Band 5 der Hauptpublikation zur Volkszählung 2015 publiziert.

Methodik & Qualität

Zweck dieses Dokuments ist es, den Nutzerinnen und Nutzern Hintergrundinformationen über die Methodik und die Qualität der statistischen Informationen zu bieten. Dies ermöglicht, die Aussagekraft der Ergebnisse besser einzuschätzen.

Der Abschnitt über die Methodik orientiert zunächst über Zweck und Gegenstand der Statistik und beschreibt dann die Datenquellen sowie die Datenaufarbeitung. Es folgen Angaben zur Publikation der Ergebnisse sowie wichtige Hinweise.

Der Abschnitt über die Qualität basiert auf den Vorgaben des Europäischen Statistischen Systems über die Qualitätsberichterstattung und beschreibt Relevanz, Genauigkeit, Aktualität, Pünktlichkeit, Kohärenz und Vergleichbarkeit der statistischen Informationen.

Siehe Seiten 111-127

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