Die liechtensteinischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen beurteilen die allgemeine Lage mehrheitlich als befriedigend. Die Geschäftslage und die Rentabilität entwickelten sich im 1. Quartal 2026 weitgehend stabil, ebenso wird der Personalbestand als gleichbleibend bewertet.
Als zentrale Hemmnisse für die liechtensteinische Wirtschaft werden eine unzureichende Nachfrage (21%), der Mangel an Arbeitskräften (13%) sowie Finanzierungsengpässe (6%) identifiziert. Gleichzeitig geben 39% der befragten Industrie- und Dienstleistungsunternehmen an, im 1. Quartal 2026 auf keine Hemmnisse gestossen zu sein. Eine differenziertere Betrachtung zeigt, dass Industrieunternehmen vor allem von einer ungenügenden Nachfrage (24%) betroffen sind, während bei den Dienstleistungsunternehmen der Mangel an Arbeitskräften (25%) dominiert.
Für das 2. Quartal 2026 rechnen die liechtensteinischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen weiterhin mit einer stabilen Entwicklung. Die Befragten prognostizieren eine unveränderte Geschäftslage und Rentabilität sowie einen gleichbleibenden Personalbestand. Dabei zeigen sich unterschiedliche Tendenzen in ihren Prognosen. Während die Dienstleistungsbranchen kaum Veränderungen erwarten, stellt sich die Industrie auf einen abnehmenden Personalbestand mit gleichzeitiger Zunahme des Auftragseingangs ein.