Die liechtensteinischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen beurteilen die allgemeine Lage mehrheitlich als gut. Die Geschäftslage und die Rentabilität entwickelten sich im 2. Quartal 2026 weitgehend stabil, ebenso wird der Personalbestand als gleichbleibend bewertet.
Als zentrale Hemmnisse für die liechtensteinische Wirtschaft werden der Mangel an Arbeitskräften (21%), eine unzureichende Nachfrage (16%) sowie Finanzierungsengpässe (8%) identifiziert. Gleichzeitig geben 42% der befragten Industrie- und Dienstleistungsunternehmen an, im 2. Quartal 2026 auf keine Hemmnisse gestossen zu sein. Eine differenziertere Betrachtung zeigt, dass Industrieunternehmen vor allem von einer ungenügenden Nachfrage (24%) betroffen sind, während bei den Dienstleistungsunternehmen der Mangel an Arbeitskräften (38%) dominiert.
Für das 3. Quartal 2026 rechnen die liechtensteinischen Industrie- und Dienstleistungsunternehmen weiterhin mit einer stabilen Entwicklung. Die Befragten prognostizieren eine unveränderte Geschäftslage und Rentabilität sowie einen gleichbleibenden Personalbestand. Dabei zeigen sich unterschiedliche Tendenzen in ihren Prognosen. Während die Dienstleistungsbranchen einen zunehmenden Personalstand erwarten, stellt sich die Industrie auf einen abnehmenden Personalbestand ein.