30.03.2026

Wie digital ist das Portemonnaie in Liechtenstein?

Immer mehr Dinge aus dem Portemonnaie wandern ins Smartphone: Bankkarten, Tickets, Kredit- und Rabattkarten sowie verschiedene Ausweise. Seit März 2020 gibt es in Liechtenstein die Möglichkeit, eine eID zu beantragen. Mit dieser können verschiedene Dienstleistungen der Landesverwaltung in Anspruch genommen werden oder Nachweise wie den Führerschein vorgewiesen werden. Doch wie gross ist sieben Jahre nach dem Startschuss die Verbreitung der eID in der liechtensteinischen Bevölkerung?

56% verfügen über eine aktive eID

Neben dem einfachen und sicheren Ausweisen in der digitalen Welt bietet die eID den Vorteil, dass sie immer automatisch mit dem Mobiltelefon dabei ist. Einerseits ist die eID damit sehr praktisch und anderseits sind Menschen aber stark an ihre Gewohnheiten gebunden und oft träge, wenn es drum geht Altbewährtes – wie den guten alten blauen Führerschein – aufzugeben. Wie schaut es nun aus?

Aktuell verfügen 56% der Bevölkerung in Liechtenstein über eine eID. Nach Gemeinden sind keine grossen Unterschiede zu beobachten: Die höchste Verbreitung findet die eID in Gamprin mit einem Anteil von 59.1% und der tiefste Anteil wird für Balzers mit 52.8% berechnet. So gesehen sind fast drei von fünf Personen der liechtensteinischen Bevölkerung mit einer eID ausgerüstet. Wie häufig diese aber eingesetzt wird, und ob sie überhaupt noch auffindbar ist, bleibt im Dunkeln.

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