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Feinstaub-Konzentration

Bewertung

  • Die Feinstaub-Belastung der Luft hat sich reduziert.

Bedeutung des Indikators

Nachhaltige Entwicklung erfordert, dass die Gesundheit des Menschen geschützt und gefördert wird. Dies impliziert, dass der Mensch möglichst geringen gesundheitsschädigenden Emissionen ausgesetzt wird. Zahlreiche Studien der letzten Jahre haben gezeigt, dass Feinstaub in der Luft ein bedeutendes Risiko für die Gesundheit darstellt. Die Belastung durch die feinen Partikel, welche eingeatmet werden und bis in die Lunge gelangen können, hat ein Krebs erzeugendes Potenzial, kann zu Atemwegs- und Herzkreislauferkrankungen führen, erhöht das Herzinfarktrisiko und verringert die Lungenfunktion und damit die körperliche Leistungsfähigkeit. Der Indikator zeigt den Jahresmittelwert der Konzentration von lungengängigem Feinstaub (PM10) am Standort in Vaduz.

Entwicklung

Analyse

Die Feinstaub-Belastung im Jahr 2021 hat sich im Vergleich zum Bezugsjahr 2015 reduziert. Der Jahresmittelwert für lungengängigen Feinstaub (PM10) lag im Jahr 2021 bei 12 μg/m3. 2015 lag der Jahresmittelwert bei 13 μg/m3. Der Grenzwert für den Jahresmittelwert der Feinstaub-Konzentration in der Luft liegt gemäss Luftreinhalteverordnung bei 20 μg/m3.

4 Gesundheitsförderung, 38 Begrenzung abbaubarer Abfälle und Schadstoffe

Der Indikator zeigt den Jahresmittelwert der Feinstaub-Konzentration in Mikrogramm pro Kubikmeter. Der Messstandort befand sich von 2000 bis 2004 am Standort Mühleholz in Vaduz. Von 2005 bis 2014 an der Austrasse in Vaduz. Seit 2015 befindet sich der Messstandort bei der Liechtensteinischen Landesbibliothek in Vaduz. Der Grenzwert für lungengängigen Feinstaub (PM10) wurde am 1. März 1998 mit der revidierten Luftreinhalteverordnung in Kraft gesetzt. Der PM10-Jahresmittelwert darf gemäss Luftreinhalteverordnung (LGBl. 2008 Nr. 245) 20 Mikrogramm pro Kubikmeter (μg/m3) nicht überschreiten, während der PM10-Tagesmittelwert höchstens einmal pro Jahr über der Limite von 50 μg/m3 liegen darf.

Eurostat und das Bundesamt für Statistik verwenden den Indikator Belastung der städtischen Bevölkerung durch Luftverschmutzung mit Schwebstaub bzw. Feinstaub-Konzentration zur Beurteilung der nachhaltigen Entwicklung.

Amt für Umwelt